Die Wanderausstellung „Spurensuche - Die Todesmärsche in den Dokumenten des International Tracing Service (ITS)“ wird vom 3. Dezember 2013 bis 22. Januar 2014 bei der Stiftung EVZ „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ in Berlin gezeigt. Sie gibt Einblicke in die Dokumentenbestände des ITS zu diesem Thema und stellt Einzelschicksale sowie das Empfinden Überlebender vor. Die Todesmärsche gelten als das letzte organisierte Massenverbrechen des nationalsozialistischen Deutschland. Besonderer Gast bei der Eröffnung am 3. Dezember 2013 wird der Zeitzeuge Eric Imre Hitter sein, der zwei Todesmärsche aus einem Außenlager von Groß-Rosen und dann aus Flossenbürg überlebt hatte. Anmeldung bei der EVZ bitte bis 28. November 2013.
Auf sieben Bannern (Roll-Up), die auf der Grundlage neu gehobener Dokumente entwickelt wurden, führt die Ausstellung zunächst durch einen kurzen Text in die Thematik ein. Danach werden die Herkunft und Vielfalt der Dokumente beschrieben. Im Anschluss folgen zwei Biografien von Opfern der Todesmärsche, deren sterbliche Überreste identifiziert werden konnten. Als Überleitung zu einer dritten Biografie dienen Erinnerungssplitter Überlebender an die Todesmärsche, die Dokumenten des ITS entnommen wurden.
Eröffnung Wanderausstellung „Spurensuche - Die Todesmärsche in den Dokumenten des International Tracing Service (ITS)"
3. Dezember 2013 um 19.00 Uhr
Stiftung EVZ „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
Lindenstraße 20-25
10969 Berlin
Programm (Einladung als pdf-Download)
Begrüßung – Dr. Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung EVZ
Einführung und Moderation – Dr. Susanne Urban, ITS Arolsen
Zeitzeugengespräch – Eric Imre Hitter, Antwerpen