Bereits zum 18. Mal erinnert der Kölner Jugend- und Schüler-Gedenktag an den 27. Januar 1945, der Tag an dem sowjetischen Soldaten die Überlebenden des Konzentrationslagers in Auschwitz befreiten. 1996 hatte der damalige Bundespräsident Roman Herzog dieses Datum zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Er hat Schülerinnen, Schüler und Jugendliche dazu aufgerufen, sich mit dem Thema NS-Herrschaft auseinanderzusetzen. Kölner Schulen beteiligen sich seit 1998 unter dem Motto „Erinnern – eine Brücke in die Zukunft“ an dem Gedenktag: mit einem Bühnenprogramm und einer Ausstellung. Die Arbeiten der Schülerinnen, Schüler und Jugendlichen sind vielfältig. So werden Kunstobjekte präsentiert, Fotos, Comics oder Video- und Filmproduktionen. Die Werke spannen einen Bogen aus der Vergangenheit in die Gegenwart und schlagen zugleich eine Brücke in die Zukunft.