Ausstellung „Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz.“

Ausstellung
18. Januar 2022 -
24. April 2022
Ort: NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz Gedenkstätte KZ Osthofen, Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen
Veranstalter: Gedenkstätte KZ Osthofen - NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz

Ausstellung in der Gedenkstätte KZ Osthofen: Das firmeneigene KZ der I.G. Farben

Ausstellung "Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz." des Fritz Bauer Instituts vom 18. Januar - 24. April 2022 in der Gedenkstätte KZ Osthofen

Zur Ausstellung "Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus" lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz vom 18. Januar bis 24. April 2022 in die Gedenkstätte KZ Osthofen (Ziegelhüttenweg 38) ein. Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut Frankfurt am Main und dem Förderverein Projekt Osthofen e.V. statt. Auf dem Gelände der Gedenkstätte gelten die jeweils aktuellen Corona-Regeln.

Die Ausstellungseröffnung findet pandemiebedingt nur intern statt und wird in Kürze auf der Homepage der Gedenkstätte KZ Osthofen abrufbar sein.

Zur Ausstellung

Die Ausstellung des Fritz Bauer Instituts zeichnet Entstehung, Betrieb und Auflösung des KZ Buna-Monowitz nach.

Historische Fotografien dokumentieren die Perspektive von SS und I.G. Farben auf Baustelle und Lageralltag. Sie werden kontrastiert mit autobiographischen Texten von Überlebenden, unter ihnen Primo Levi, Jean Améry und Elie Wiesel sowie den Aussagen von Überlebenden in den Nachkriegsprozessen. Informationen zu den Gerichtsverfahren in der Nachkriegszeit und den Bemühungen der Überlebenden um Entschädigung nach 1945 beschließen die Ausstellung.

Der Chemiekonzern I.G. Farben

ließ ab 1941 in unmittelbarer Nähe zum Konzentrationslager Auschwitz die größte chemische Fabrik im von Deutschland eroberten Osteuropa bauen. Sie sollte zugleich ein Baustein der "Germanisierung" der Region um Auschwitz werden. Neben deutschen Fachkräften setzte das Unternehmen auf der riesigen Baustelle Tausende von Häftlingen aus dem KZ Auschwitz sowie Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus ganz Europa ein. Für die zunehmende Zahl von KZ-Häftlingen errichteten der Konzern und die SS, die eine intensive Zusammenarbeit miteinander verband, 1942 das firmeneigene KZ Buna-Monowitz. Tausende überlebten die unmenschlichen Arbeitsbedingungen nicht oder wurden in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau ermordet, wenn sie nicht mehr arbeitsfähig waren.

Die Öffnungszeiten der Gedenkstätte KZ Osthofen

Dienstag - Freitag 9-17 Uhr

An Wochenenden und Feiertagen 13-17 Uhr

Mit freundlichen Grüßen

Peter Malzkorn

Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Am Kronberger Hof 6

55116 Mainz

Telefon: 06131 16 2984

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