»Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes« Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945

Vortrag/Vorlesung
28. Oktober 2020
18:15 - 00:00 Uhr
Ort:
Veranstalter:

Online-Vortrag von Dr. Jörg Osterloh

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube:

https://youtu.be/-HC7ag2D3MM

Bereits im Februar 1920 forderte die NSDAP den Kampf gegen eine "zersetzende" Kunst und Literatur und den Ausschluss von Juden aus dem Journalistenberuf. Das grundsätzliche Ziel lautete: Alle Juden und alles "Jüdische" sollten aus dem deutschen Kulturleben entfernt werden. Dieses Buch untersucht erstmals systematisch die Ausschaltung der Juden aus Kunst, Musik, Literatur, Theater und Film - von der Gründung der NSDAP bis zur Ermordung jüdischer Künstler im Holocaust. Jörg Osterloh spannt den Bogen von der frühen antijüdischen Propaganda und den ersten Allianzen der NSDAP mit bürgerlich-konservativen Parteien in Stadträten bis zur Umsetzung der kulturpolitischen Ziele der NSDAP in der Regierungsverantwortung, zunächst ab 1930 auf Länder-, schließlich ab 1933 auf Reichsebene. Neben den Institutionen des NS-Staates gilt der Blick auch dem Jüdischen Kulturbund, der arbeitslosen jüdischen Künstlern Auftritts- und Verdienstmöglichkeiten und Darbietungen für ein jüdisches Publikum bot.

Dr. Jörg Osterloh


ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts.

Jörg Osterloh

"Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes"

Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920-1945

Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 34

Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2020

644 S., Hardcover gebunden, auch als E-Book erhältlich, € 45,-

EAN 9783593511290

www.fritz-bauer-institut.de/publikation/ausschaltung-der-juden-und-des-juedischen-geistes

 

Technische Veranstaltungsinformation:


Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.

Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff "Online-Vortrag am 28.10.2020" an:

h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de

Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.

Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

 

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