In Berlin befinden sich viele Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Mahnmale, die an die NS-Verbrechen erinnern. Der Einrichtung dieser Orte - gerade, wenn es sich um so genannte Täterorte handelt - ging eine lange Geschichte des Ausblendens und Verschweigens sowie politischer Auseinandersetzungen voraus. Die Ausstellung erzählt von den schwierigen Prozessen der Sichtbarmachung von NS-Täterorten vor und nach der deutschen deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990. Erarbeitet vom Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. in Kooperation mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz wird sie aktuell präsentiert vom Mitte Museum.