Im Rahmen einer halbtägigen Veranstaltung präsentiert die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten das im Rahmen des Bundesprogramm Demokratie leben! geförderte Modellprojekt „Kompetent gegen Antiziganismus / Antiromaismus (KogA) – in Geschichte und Gegenwart“ der interessierten Öffentlichkeit. Dieses zielt darauf ab, verschiedene Berufsgruppen für historische und gegenwärtige Formen von Antiziganismus zu sensibilisieren und zu vorurteilsbewusstem und nichtdiskriminierendem Handeln zu qualifizieren.
Ausgehend von einem Überblicksvortrag über Ausgrenzung, Verfolgung und Genozid an den europäischen Sinti und Roma im Nationalsozialismus werden im Rahmen der Auftaktveranstaltung Kontinuitäten der Diskriminierung aufgezeigt, die bis in die Gegenwart reichen. In vier Workshops setzen sich die Teilnehmer_innen mit unterschiedlichen Dimensionen antiziganistischer Diskriminierung, der Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma sowie Gegenstrategien, Empowerment und Antidiskriminierung auseinander. Eine abschließende Podiumsdiskussion widmet sich der Erörterung von Perspektiven, Chancen und Grenzen einer Bildungsarbeit gegen Antiziganismus um hieraus Anforderungen an die Projektarbeit von KogA im Besonderen abzuleiten.
Informationen zum Projekt KogA finden Sie unter:
http://geschichte-bewusst-sein.de/kategorie/aktuelles-und-veranstaltungen/
http://www.stiftung-ng.de/de/projekte/kompetent-gegen-antiziganismus-und-antiromaismus-koga.html
Anmeldeformular als Download (docx)
Bernd Grafe-Ulke
Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
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