Auf jüdischen Spuren (Innenstadt/Segeroth/Borbeck)

29. August 2021
10:00 - 14:00 Uhr
Ort: vor Freitreppe Alte Synagoge Essen (Edmund-Körner-Platz 1), 45127 Essen
Veranstalter: Alte Synagoge Essen

Achtung: max. 30 Teilnehmer nach vorheriger Anmeldung, daher bitte verbindlich anmelden!

Der Anmeldeschluss ist am 28.08. 12:00 Uhr

Die Radtour ist kostenfrei


Unter fachkundiger Leitung von Dr. Robert Uri Kaufmann beginnt die Tour an der Alten Synagoge Essen und führt über die Essener Innenstadt zum Segeroth-Friedhof (inkl. Besichtigung) und anschließend nach Borbeck. Die Tour endet dann wieder in der Innenstadt.

An den einzelnen Stationen wird es wissenswerte Erläuterungen zum jüdischen Leben und ehemaliger jüdischer Einwohner & Unternehmer geben.

Tourenverlauf:

Beginn der Tour in der Innenstadt: Im Zwölfling: zur mittelalterlichen jüdischen Geschichte Essens, danach: Peek und Cloppenburg, d.h. ehemals Kaufhaus Gustav Blum (Firmengeschichte, Textilhandel), Blick auf die Lichtburg und die Familie Karl Wolffsohn (Besitzerin in den 1920er Jahren) dann zum ehemaligem Jüdischen Kindergarten (Peterstrasse 2, heute: AWO Bildungsinstitut, Fürsorge-Institutionen einer jüdischen Gemeinde) weiter zum Segeroth-Friedhof (belegt 1885-1931). Dort ausführliche Führung zu wichtigen Persönlichkeiten, etwa der Familie Hirschland, dem Lehrer Moses Blumenfeld, dem Ehepaar Salomon und Anna Heinemann (Mitgründer des Museums Folkwang). Jüdische Beerdigungsbräuche und Grabsymbolik, besonders auch zu den ostjüdischen Familien (hebräische Grabsteininschriften), die nach 1900 ins Ruhrgebiet und nach Essen zugezogen sind. Dann radeln zum Borbecker Marktplatz: Sechs Familiengeschichten. Rückfahrt zur Innenstadt.

Dauer: drei bis vier Stunden.

Herren werden gebeten eine Kopfbedeckung (z.B.: Baseballcap oder Fahrradhelm) und gutes Schuhwerk für den Gang auf dem Friedhof mitzunehmen.

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