Am Sonntag, 7. Dezember 2014, um 14 Uhr wird im Neuen Museum der Gedenkstätte Sachsenhausen die Sonderausstellung „Attentat auf Hitler. Stauffenberg und mehr“ eröffnet. Am 20. Juli 1944 verübte Claus Schenk Graf von Stauffenberg im „Führerhauptquartier Wolfschanze“ ein Sprengstoffattentat auf Adolf Hitler. Das Attentat und der geplante Umsturzversuch scheiterten. Stauffenberg bezahlte die mutige Tat mit seinem Leben - ebenso wie zahlreiche zivile und militärische Mitverschwörer, die in den folgenden Wochen und Monaten von der NS-Justiz zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden.
Aus Anlass des 70. Jahrestages erinnerte das Militärhistorische Museum Dresden von Juli bis November 2014 mit einer Kabinettausstellung an den Attentatsversuch und seine Vorgeschichte und stellte einige der Protagonisten vor. Die Präsentation der Sonderausstellung in der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen wird ergänzt um Biografien von Akteuren und Sympathisanten des Umsturzversuchs, die nach dem gescheiterten Attentat in das KZ Sachsenhausen verschleppt wurden.
Zur Eröffnung der Ausstellung werden der Stiftungsdirektor Prof. Dr. Günter Morsch und die Kuratorin der Ausstellung und Sachgebietsleiterin am Militärhistorischen Museum der Bundeswehr, Linda von Keyserlingk sprechen.
Eine Ausstellung des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden mit ergänzenden Tafeln der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen. Mit freundlicher Unterstützung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.
Ausstellung: 7. Dezember 2014 bis 15. März 2015