Vortrag
Asyl im Nachkriegsdeutschland. Zur Geschichte
eines umkämpften Grundrechts 1948 bis 1993
Dr. Patrice Poutrus, Universität Wien
Der vermehrte Zuzug von Flüchtlingen bestimmte im vergangenen
Jahr die öffentliche und politische Diskussion.
Doch wie ging die Bundesrepublik seit ihrer Gründung 1949
mit den Themen Asyl und Flucht um? Was zeigt der Blick in
die Geschichte dieses nicht erst heute politisierten Themas?
Welche Entwicklungen lassen sich auf rechtlicher Ebene,
aber auch im Umgang der deutschen Gesellschaft und der
Medien mit den Flüchtlingen erkennen?
Der Historiker Dr. Patrice Poutrus beschäftigt sich seit Jahren
mit der Migrationsgeschichte Deutschlands und geht in seinem
Vortrag auf die wechselvolle Geschichte des grundgesetzlich
verankerten Rechts auf Asyl ein. Dabei scheint auch die besondere
Rolle auf, die Nürnberg von Anfang an in der Verwaltung
der Geflüchteten spielte.
In Kooperation mit Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.,
Regionalgruppe Nordostbayern
Mi, 28.09.2016, 18.30 Uhr
Eintritt frei