Am Sonntag, 18. Juni 2017, um 14 Uhr wird in der Gedenkstätte Sachsenhausen die neue Dauerausstellung „Arbeitsteilige Täterschaft im KZ Sachsenhausen“ eröffnet. Im Mittelpunkt der Ausstellung, die im weitgehend original erhaltenen ehemaligen Haus des KZ-Kommandanten gezeigt wird, stehen die Organisationsstruktur der Lager-SS, ausgewählte Biografien der Täter sowie der juristische Umgang mit ihnen nach 1945. Neben Stiftungsdirektor Prof. Dr. Günter Morsch werden bei der Eröffnungsveranstaltung die brandenburgische Kulturministerin Dr. Martina Münch und der Leiter der zentralen Stelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen, Oberstaatsanwalt Jens Rommel, zu den Anwesenden sprechen. Außerdem wird das Streichquartett Nr. 7 von Dmitri Schostakowitsch erklingen.
In der letzten von insgesamt drei ständigen Ausstellungen zu den Tätern der Konzentrationslager-SS wird am Bespiel von zwei exemplarischen Massenmorden im KZ Sachsenhausen das Zusammenwirken der daran beteiligten SS-Instanzen dargestellt. Gezeigt wird auch das Leben der SS-Männer außerhalb ihres Dienstes. Auf rund 170 m² Ausstellungsfläche werden rund 270 Fotos und 190 Dokumente, Pläne und Zeichnungen sowie zahlreiche Objekte zu sehen sein. Hinzu kommen zwölf Medienstationen mit Informationen zu Biografien der SS-Täter und zur juristischen Aufarbeitung nach 1945.
Am Freitag, 16. Juni 2017, findet um 11 Uhr eine Pressevorbesichtigung der Ausstellung mit Stiftungsdirektor Prof. Dr. Günter Morsch und dem Ausstellungsgestalter Clemens Franke statt. Dazu laden wir Sie sehr herzlich ein. Über Ihre Teilnahme und Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
Sonntag, 18. Juni 2017, 14 Uhr
„Arbeitsteilige Täterschaft im KZ-Sachsenhausen“
Eröffnung der Dauerausstellung im ehemaligen Kommandantenhaus, Foyer des Neuen Museums
Begrüßung und Einführung:
Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Grußworte:
Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Jens Rommel, Oberstaatsanwalt, Leiter der zentralen Stelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen
Musik: Streichquartett Nr. 7 fis-moll op. 108 (1960) von Dmitri Schostakowitsch
Freitag, 16. Juni 2017, 11 Uhr
Pressevorbesichtigung der Ausstellung
Treffpunkt: ehemaliges Kommandantenhaus
Anmeldung erbeten unter presse@stiftung-bg.de oder telefonisch unter 03301-810920.