Anwalt der Verfolgten – Philipp Auerbach und der Wiederbeginn jüdischen Lebens in Augsburg nach 1945

Vortrag/Vorlesung
18. Oktober 2012
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: Stiftung Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben
Veranstalter: Stiftung Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben

Vortrag von Gerhard Fürmetz, Bayerisches Hauptstaatsarchiv München und GeschichtsWerkstatt Augsburg/18.10.2012, 19 Uhr


http://www.jkmas.de/wp-content/uploads/2012/08/Philipp-Auerbach.jpgAls Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte prägte Philipp Auerbach (1906 – 1952) die Anfänge der sog. Wiedergutmachung in Bayern. Gleichzeitig verstand er sich als „Anwalt der Verfolgten“. Auerbach und sein „Bevollmächtigter“ für Schwaben nahmen regen Einfluss auf den Wiederbeginn jüdischen Lebens in Augsburg – von der Opferfürsorge über die Politik der örtlichen jüdischen Gemeinden und Komitees bis hin zur Errichtung von KZ-Grabstätten. Der Vortrag zeichnet Auerbachs Wirken zwischen 1946 und 1951 nach und nimmt dabei seine Bezüge zu Augsburg und Schwaben in den Blick.


Eintritt 5,00 / 3,00 Euro.