Antisemitismus. Eine deutsche Geschichte

5. Oktober 2021
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin
Veranstalter: Stiftung Topographie des Terrors

Eine deutsche Geschichte

Von der Aufklärung bis heute

Buchpräsentation und Gespräch mit Prof. Dr. Peter Longerich, München, und Klaus Hillenbrand,

Journalist, Berlin

Die Teilnahme ist vor Ort (mit Anmeldung) oder per Livestream möglich:

Topographie des Terrors Auditorium Niederkirchnerstraße 8 | Berlin-Kreuzberg Eintritt frei

www.topographie.de/Iivestream/

Der Stream ist anschließend 14 Tage abrufbar.

Der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019 hat nicht nur gezeigt, wie gefährlich die Lage für

Juden in Deutschland geworden ist. Die öffentliche Debatte hat auch offengelegt, dass

antijüdische Einstellungen in verschiedenen Erscheinungsformen und Abstufungen in der

Gesellschaft weit verbreitet sind.

In seinem Buch Antisemitismus. Eine deutsche Geschichte. Von der Aufklärung bis heute (2021)

erörtert Peter Longerich, Mitautor des 2012 veröffentlichten ersten Antisemitismusberichts

des Deutschen Bundestags, warum der gegenwärtige Antisemitismus in Deutschland

nicht zu begreifen ist, wenn er vor allem als

"Sündenbock"-Phänomen verstanden wird. Aufgrund seines umfassenden Blicks auf die Geschichte

kommt der Autor zu dem Schluss, dass das Verhältnis zum Judentum bis heute vor allem ein

Spiegel des deutschen Selbstbilds und der Suche nach nationaler Identität geblieben ist.

Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung vor Ort ist eine Anmeldung bis 30.9.2021 erforderlich:

veranstaltungen@topographie.de (Telefon 030 254509-0).

Bitte übermitteln Sie mit Ihrer Anmeldung folgende Angaben (ggf. auch für Ihre Begleitung):

Vorname und Name, E-Mail-Adresse oder Postanschrift, Telefon.

Bei Anmeldung per E-Mail erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.

Die Teilnahme ist nur möglich mit Nachweis (vorzulegen am Einlass)

- eines negativen Corona-Tests innerhalb der letzten 24 Stunden oder

- einer seit 14 Tagen abgeschlossenen Corona-Schutzimpfung oder

- der Genesung, mindestens 28 Tage, höchstens 6 Monate zurückliegend.

Während des gesamten Aufenthalts im Gebäude ist eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen.

Begrenzte Platzzahl. Bitte haben Sie Verständnis, falls wir nicht alle Teilnahmewünsche

berücksichtigen können.