»Ans andere Ufer der Memel. Flucht aus dem Kownoer Ghetto« – Buchvorstellung und Lesung mit Shalom Eilati und Christian Berk

10. Mai 2016
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund
Veranstalter: Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Shalom Eilati (*1933) stammt aus Kowno, der damaligen Hauptstadt Litauens. Seine Mutter Lea ist Krankenschwester und Dichterin, der Vater Israel Kaplan Geschichtslehrer und Schriftsteller. Im Juli 1941 muss die Familie in das von der deutschen Besatzungsmacht eingerichtete Ghetto ziehen. Nachdem der Vater 1942 in das Rigaer Ghetto verschleppt wird, sind Shalom, seine Schwester Jehudit und seine Mutter auf sich gestellt. Nach der ›Kinder-Aktion‹ im März 1944 organisiert Lea die Flucht ihrer Kinder. Shalom kommt bis zu seiner Befreiung durch die Rote Armee bei Litauern unter. Seine Mutter und Schwester sieht er nie wieder, seinen Vater trifft er im März 1946 in Bayern. Einen Monat später wandert er nach Palästina aus, wo er 1999 seine Autobiografie Crossing the River veröffentlicht.

PROGRAMM

Begrüßung

Anja Surmann, Amtschefin der Staatskanzlei und Staatssekretärin für Bundesangelegenheiten des Landes Nordrhein-Westfalen

Einführung

Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien

Shalom Eilati, Autor »Ans andere Ufer der Memel. Flucht aus dem Kownoer Ghetto«

Lesung

Christian Berkel

Empfang

Die Einladungskarte finden Sie hier als PDF.