Themengang zu “Widerstand und Verfolgung in der Arbeiterbewegung 1933 – 1945”
Sie waren mutig und zu vielem entschlossen, um sich der national-sozialistischen Diktatur zu widersetzen: Lübeckerinnen und Lübecker aus der Arbeiterbewegung. Ihren Widerstand haben sie, wenn nicht sogar mit dem Tod, mit einschneidenden Konsequenzen für ihr Leben bezahlt.
Welche Handlungsspielräume nutzten Gegner und Gegnerinnen der Nazis wie Willy Brandt und seiner Freundin Gertrud Meyer, die Kommunistin Maria Hartmann, der spätere Stern-Redakteur Rolf Winter oder die vier Geistlichen Karl Friedrich Stellbrink, Johannes Prassek, Hermann Lange und Eduard Müller? Wie und in welcher Form war (und ist) Widerstand überhaupt möglich?
Der Themengang dauert ca. 120 Minuten und beginnt an der “Stele zum Gedenken an die Befreiung Lübecks am 2. Mai 1945” am Holstentor. Er führt über die Depenau, Dankwarts- und Marlesgrube bis zum Zeughaus am Dom.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.