Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin
Albert Speer wurde bereits 1931 NSDAP-Mitglied. Im NS-Regime gelang ihm eine Bilderbuchkarriere und er wurde bald schon enger Vertrauter Hitlers mit Hauptwohnsitz Obersalzberg. Rasch erklomm er die Karriereleiter zum Architekten des „Rassenstaates“. Obwohl Speer als Rüstungsminister ab 1942 die Rüstungsmaschinerie des NS-Staates antrieb und dazu Zwangsarbeiter auch aus Konzentrationslagern organisierte, behauptete er nach Kriegsende,„eigentlich unpolitisch“ und doch gar kein „richtiger Nationalsozialist“ gewesen zu sein.
Magnus Brechtken vom Institut für Zeitgeschichte hat eine umfassende Biografie zu Albert Speer vorgelegt. Im Nürnberger Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände dokumentiert die Ausstellung „Albert Speer in der Bundesrepublik“ die „Speer-Legende“ und den Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit.
Über Albert Speer, sein Wirken als Architekt und Rüstungsminister sowie sein Selbstverständnis in der Nachkriegszeit diskutieren Prof. Dr. Magnus Brechtken, Stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München, Prof. Dr.-Ing. Winfried Nerdinger, NS-Dokumentationszentrum München, und Dr. Alexander Schmidt, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände Nürnberg.
Moderation: Prof. Dr. Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin
Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: veranstaltungen.nsdoku@muenchen.de