„Inklusion heißt: Meine Zeit stimmt!“ Dieser Titel steht über den beiden Abschluss-Treffen im deutsch-polnischen Projekt „Erinnern – inklusiv“ am Donnerstag, 21. März 2024, um 11 Uhr und um 17 Uhr. Projektbeteiligte erzählen über das 15 Monate dauernde Projekt, über neu gewonnene Erkenntnisse und konkrete Ergebnisse. So sind am Beispiel des Museums Stutthof Prototypen für eine inklusivere Erinnerungskultur entstanden und ein Netzwerk von Menschen mit und ohne Behinderung. Interessierte können sich ab sofort hier zu den Online-Treffen anmelden.
Die Einladung in einfacher Sprache finden Sie hier.
Das Projekt
Die Barrieren sind zahlreich und hoch. Das machten Gehörlose und Blinde, Menschen mit Lernschwierigkeiten und Mobilitätseinschränkungen bei den mehr als 20 Online-Treffen und drei inklusiven Begegnungen deutlich. Im Museum Stutthof untersuchte ein diverses Team konkrete Barrieren vor Ort und formulierte Bedarfe. In der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück entwickelte das Team Ideen zur Überwindung typischer Barrieren. Die Bedarfsanalyse, konkrete Prototypen und ein Leitfaden zur inklusiven Öffnung sollen weitere Erinnerungsorte zur Diskussion und Nachahmung anregen. Insgesamt 570 Menschen mit und ohne Behinderung aus Deutschland und Polen haben an Online-Veranstaltungen und drei inklusiven Gedenkstättenfahrten teilgenommen und ihren Beitrag zum Gelingen geleistet. Gebärdensprachendolmetscherinnen und Lautsprachedolmetscher ermöglichten einen lebhaften Austausch und die Überwindung der Sprachbarriere.