Am 28. Februar 2023 starb wenige Tage nach seinem 97. Geburtstag Karl Izchak Rom sel. A.
Als Überlebender mehrerer Konzentrationslager, zu denen auch der Dachauer Außenlagerkomplex Kaufering zählte, war er bis 2015 als Zeitzeuge an vielen Orten, auch in Dachau, aktiv und nahm als Ehrengast an vielen Veranstaltungen teil. In seinen letzten Lebensjahren war ihm das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich.
An seiner Beerdigung auf dem Neuen Israelitischen Friedhof in München am 2. Februar konnten nur wenige seiner Dachauer Freundinnen und Freunde teilnehmen. Auf Bitten seiner Familie kommen gibt es nun am Dienstag, 18. April, 19 Uhr, im Max-Mannheimer-Haus ein Zusammenkommen, um uns an diesen so überaus liebenswürdigen Menschen und Brückenbauer zu erinnern.
Sein Enkelsohn Daniel Silber zeigt Filmaufnahmen; über eine längere Zeit hatte er seinen Opa mit der Kamera begleitet. Mitglieder der Familie Rom-Silber berichten aber auch ganz persönlich an dem Abend von ihren Erinnerungen an den Verstorbenen, wie auch im Anschluss Menschen aus der Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit in Dachau, die Karl Izchak Rom begegnet waren.
Zu dieser Erinnerungsfeier erklingt live Klezmermusik, die der Verstorbene so gerne hörte. Ein kleiner Imbiss wird gereicht.
Eine Anmeldung für den Abend ist nicht nötig.
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