Walter Frankenstein berichtet ueber sein Leben als untergetauchter Jude in Berlin, seine Befreiung im U-Bahnhof Kottbusser Tor und die Odyssee auf der Suche nach einem neuen Zuhause nach 1945.
Das Leben der Familie Frankenstein ist dargestellt in: "Nicht mit uns"
von Klaus Hillenbrand (Jüdischer Verlag 2008)
Frankenstein, Jahrgang 1924, lebte von 1943 bis 1945 als Jude versteckt mit seiner Familie im nationalsozialistischen Berlin. Bis Ende 1945 wohnte er in Neukölln und kam danach in Bayern in einem Lager für ueberlebende Juden unter. 1946 versuchte er illegal Palaestina zu erreichen, doch er wurde in einem Lager auf Zypern interniert und durfte erst später ins "Gelobte Land" einreisen. Walter Frankenstein lebt heute in Stockholm.
Walter Frankenstein in Gespraech mit taz-Redakteur Klaus Hillenbrand.