„Die Arbeit unserer Einrichtung dient dem Aufbau einer Infrastruktur zur Vermittlung von Wissen über die Geschichte Polens und Deutschlands, demokratischen Werten sowie zur Verbesserung und Verstetigung der deutsch-polnischen Beziehungen in Wissenschaft und Bildung“, betonte der stellvertretende Leiter Mateusz Fałkowski in seiner Eröffnungsrede vor den 30 Lehrkräften und Bildungsreferent:innen aus Berlin, Brandenburg und Sachsen beim 4. Bildungstag im November letzten Jahres. Bettina Dettendorfer von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ergänzte in ihrem Grußwort an die Teilnehmenden und die Mitarbeitenden des Pilecki-Instituts gewandt: „Eine gute Kooperation zwischen dem Pilecki-Institut und unseren Lehrkräften ist von entscheidender Bedeutung zum Aufbau einer solchen nachhaltigen Infrastruktur.“
Mit dem Bildungstag wird die Grundlage für eine weitreichende Vernetzung mit Schulen, Gedenkstätten und Bildungseinrichtungen geschaffen. Die Einladung richtet sich insbesondere an Geschichtslehrer:innen sowie Kolleg:innen und freie Referent:innen der historisch-politischen Bildung in Gedenkstätten und Museen.
Im Laufe des Tages erhalten Sie die Möglichkeit, die Bildungsangebote, Methoden und Materialien kennenzulernen und sich mit dem Institut und Kolleginnen und Kollegen aus anderen Institutionen auszutauschen und zu vernetzen. Darüber hinaus bereichern mehrere Partnerorganisationen das Programm mit der Präsentation ihrer eigenen Projekte und Bildungsangebote.
Anmeldung bis 21. April 2023
11:00 Uhr: Eröffnung
Begrüßung
Grußwort der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Vorstellung der Teilnehmenden
Präsentation des Bildungsangebots des Pilecki-Instituts Berlin
11:55 Uhr: Gastbeiträge in zwei Gruppen
Daniel Freudenreich (Karl-Liebknecht-Gymnasium Frankfurt Oder) und Dr. Dominik Pick (Deutsch-Polnische Schulbuchkommission)
Dr. Martin Müller-Butz (RAA Mecklenburg-Vorpommern), Vorstellung des Projekts „zeitlupe | Stadt.Geschichte & Erinnerung” und der Bildungsmaterialien „Ein Schmuggelfund aus dem KZ – Erinnerung, Kunst und Menschenwürde”
12:55 Uhr: Mittagspause
13:40 Uhr: Workshop
„Widerstand gegen die NS-Verbrechen. Das Geheimarchiv des Warschauer Ghettos“
14:40 Uhr: Kaffeepause
14:50 Uhr: Präsentation in zwei Gruppen
Kartenspiel „Schlüsselmomente des Zweiten Weltkriegs in Polen”
Gastbeitrag Deutsches Polen-Institut, Vorstellung des Projektes „PolenMobil”
15:35 Uhr: Kaffeepause
15:45 Uhr: Führung durch die Ausstellung
"Das Massaker von Wola in Warschau, 05.08.1944. Ein unbestraftes Kriegsverbechen" mit begleitendem Bildungsangebot