Dokumentarfilm von Malte Ludin
Die Familie eines Nazitäters, 60 Jahre nach Kriegsende.
Längst ist die Wahrheit über die Vergangenheit des
Vaters aktenkundig, aber unter seinen Verwandten
wird sie beschönigt, geleugnet und verdrängt–
mit all
der Leidenschaft, zu der Familienbande fähig sind.
»Der überaus beziehungsreich reflektierte deutsche
Familienkosmos ist exemplarisch auch als Gegenpol
gegen die aktuellen Tendenzen der Geschichtsverdrängung
und der leichtfertigen medialen Spiele mit
Tabuverletzungen.« (aus dem Gutachten der Filmbewertungsstelle
Wiesbaden)