Nach dem "Anschluss" Österreichs 1938 galten Vally wie auch Karl Weigl nach den NS-"Rassegesetzen" als jüdisch. Beide gelangten über Umwege nach New York. Bis dahin wurden die Werke Karl Weigls (1881-1949) von namhaften Ensembles und Dirigenten aufgeführt. Im Exil komponierte er zwar weiter, ein Neubeginn in den USA als Komponist blieb ihm allerdings verwehrt. Vally Weigl (1894-1982) intensivierte im Exil ihr kompositorisches Schaffen und legte im Laufe der Jahre ein umfangreiches Oeuvre vor. Friedemann Ludwig (Cello), Russel Ryan (Klavier) und die Weigl-Expertin Ulrike Anton (Flöte) widmen sich dem Musikerpaar im Gespräch mit Bettina Brand.
Vally Weigl: New England Suite für Flöte, Cello und Klavier - Bird of Life für Flöte
Karl Weigl: Pictures from Childhood für Flöte und Klavier - Sonate in G-Dur für Cello und Klavier
Rosy Wertheim: Trois Morceaux für Flöte und Klavier
Ulrike Anton, Flöte
Friedemann Ludwig, Violoncello
Russel Ryan, Klavier
Ulrike Anton im Gespräch mit Bettina Brand