gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen
18./19. Oktober 2013 im Reithaus Weimar
Das 12. Internationale Symposium der Stiftung Ettersberg, das gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen veranstaltet wird, ist dem Thema „Denkmäler demokratischer Umbrüche nach 1945“ gewidmet. Im Rahmen dieser Konferenz wollen wir mit ausgewiesenen Experten aus Polen, Tschechien, Ungarn, der Slowakei, dem Baltikum und Deutschland der Frage nachgehen, ob die Demokratie Denkmäler braucht, welche Funktionen sie haben können und wie die Überwindung von Diktaturen in Europa sich über Erinnerungsdaten hinaus in Gedenkstätten und Denkmälern manifestiert hat. Dabei sollen sowohl „negative“ Denkmäler, die an die Opfer der Gewaltherrschaft erinnern als auch „positive“ Denkmäler, die der Befreiung und den demokratischen Revolutionen gewidmet sind, aufeinander bezogen und in ihren Botschaften vergleichend analysiert werden. Auf diese Weise soll ein Überblick über Denkmäler und Erinnerungsorte der demokratischen Umbrüche in Ostmitteleuropa und in Deutschland nach 1989/'90 in ihren Ideen, Intentionen und in ihrer Formensprache geleistet werden.
Dazu laden wir Sie herzlich nach Weimar ein und freuen uns auf Ihre Teilnahme!
PROGRAMM
FREITAG, 18. Oktober 2013
13:00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Hans-Joachim Veen (Weimar)
13:15 Uhr
Gedenken in der Demokratie
Prof. Dr. Dr. h.c. Richard Schröder (Berlin)
14:15 Uhr
Kurze Pause
14:30 Uhr
Erinnerungskultur in Stein: Nationsdenkmäler in Demokratien seit der Amerikanischen
Revolution
Prof. Dr. Christoph Cornelißen (Frankfurt am Main)
15:30 Uhr
Kaffeepause
16:00 Uhr
Denkmäler und Mahnmale zur NS-Diktatur
Prof. Dr. Stefanie Endlich (Berlin)
17:00 Uhr
Kurze Pause
17:15 Uhr
Denkmäler und Erinnerungsorte der Demokratie in Ostmitteleuropa nach 1989/90 –
Kurzvorträge mit Bildpräsentationen, Teil 1
- Lettland: Prof. Dr. Valters Nollendorfs (Riga)
- Litauen: Prof. Dr. Alvydas Nikžentaitis (Vilnius)
- Ungarn: Prof. Dr. Mária Schmidt (Budapest)
19:45 Uhr
Empfang der Thüringer Ministerpräsidentin
(Ort: Residenz-Café)
SAMSTAG, 19. Oktober 2013
09:00 Uhr
Denkmäler und Erinnerungsorte der Demokratie in Ostmitteleuropa nach 1989/90 –
Kurzvorträge mit Bildpräsentationen, Teil 2
- Polen: Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz (Breslau)
- Tschechien: Dr. Tomáš Vilímek (Prag)
- Slowakei: Prof. Dr. Peter Švorc (Prešov)
10:30 Uhr
Kaffeepause
11:00 Uhr
Denkmäler und Erinnerungsorte der Demokratie in Deutschland nach 1989/90 –
Kurzvorträge mit Bildpräsentationen
- Berlin – Denkmal für Einheit und Freiheit: Dr. Andreas H. Apelt (Berlin)
- Leipzig – Freiheitsdenkmal: Prof. Dr. Rainer Eckert (Leipzig)
- Erfurt – Kubus der Friedlichen Revolution, Andreasstraße: Prof. Dr. Peter Maser (Bad Kösen)
12:30 Uhr
Kaffeepause
13:00 Uhr
Podiumsdiskussion: Braucht die Demokratie Denkmäler?
Teilnehmer:
Dr. Anna Kaminsky (Berlin)
Prof. Dr. Peter Maser (Bad Kösen)
Prof. Dr. Michael Diers (Berlin)
Prof. Dr. Verena Krieger (Jena)
Moderation: Prof. Dr. Joachim von Puttkamer (Jena)
14:00 Uhr
Schlusswort
Franz-Josef Schlichting (Erfurt)
BEGLEITPROGRAMM am Samstag, 19. Oktober 2013
16:00 Uhr – 17:00 Uhr
Führung durch die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt, inklusive Kubusbesichtigung und Blick hinter die Kulissen der im Bau befindlichen Dauerausstellung
Programm & Anmeldung auch online unter:
HINWEISE ZUR TEILNAHME
Anmeldeschluss: 11. Oktober 2013
Der Tagungsbeitrag beträgt 20 € (ermäßigt 10 €).
Online-Anmeldung unter: http://stiftung-ettersberg.ctw-jena.de/
Ihre Hotelreservierung nehmen Sie bitte persönlich vor.
KONTAKT:
Stiftung Ettersberg
Manuel Leppert M.A.
Jenaer Str. 4 I 99425 Weimar
Fon: 03643 4975-16 I Fax 03643 4975-22
leppert [at]Stiftung-ettersberg.de