Projektbeschreibung:
Dortmund war während der NS-Zeit Sitz einer Gestapo-Dienststelle, die für den gesamten Regierungsbezirk Arnsberg zuständig war. Von Dortmund aus wurden die Judendeportationen des Bezirks aus organisiert, geplant und durchgeführt. Sammelpunkte dieser Deportationstransporte waren Dortmunder Wirtshaussäle und Turnballen; von Dortmunder Bahnhöfen gingen die Deportationszüge ab. Fünf größere Transport aus den Jahren 1942/43 sind bekannt...Am 27.4.1942 (nach anderen Ermittlungen am 1.5.1942) ging der wohl größte Transport von Dortmund aus nach Zamosc in Polen. Über diesen Transport ist nur wenig bekannt. Transportlisten sind nicht erhalten geblieben. Zeitzeugenberichte gibt es nicht, denn soweit bekannt ist, gab es keine Überlebenden...Da die Deportierten aber noch einige Zeit im Bereiche Zamosc lebten und teilweise mit den zurückgebliebenen Angehörigen und Bekannten Briefkontakt aufnahmen, gibt es Zeugnisse der Betroffenen..Was über diesen Transport bekannt geworden ist, ist in diversen Publikationen, und auf WEB-Seiten veröffentlicht. Unterlagen lassen sich in verschiedenen Archiven und Sammlungen finden. Der Workshop soll die am Thema interessierten Fachleute, Laien und Institutionen zusammenführen...Den Deportierten sollen Namen und Identität wiedergegeben und ihr Schicksal bekannt gemacht werden...Ziel des Workshops sollte es sein, soweit wie möglich die Umstände der Deportationen ermitteln, in einer Dokumentation zusammenzufassen und eine möglichst Ersatzdokumentation der Transportlisten zu erstellen...Bitte leiten Sie dieses Schreiben vor Ort auch an interessierte Vereine, Initiativen und Personen weiter.
Kontakt
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstr. 50
44147 Dortmund
Tel.: (0049)-(0)231-50-25002