Projektbeschreibung:
Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg.16.09.2008, Hamburg.Deadline: 15.11.2008..Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg, das.Editionsprojekt "Judenverfolgung 1933-1945", Berlin, und das Institut.Theresienstädter Initiative, Prag planen einen zweiteiligen Workshop. ..Teil I zum Thema "Forcierte Auswanderung" (1938/39 bis 1941) soll im.Frühjahr 2009 in Hamburg stattfinden. .Er wird das bisher in der Forschungsliteratur aus der jüdischen.Perspektive eher am Rande untersuchte Thema der Jahre 1939 bis 1941.behandeln. D.h. wir wollen uns mit der Situation der Juden - und hier.nicht der individuellen oder lokalen, sondern mit der ihrer.Organisationen - in ihren Heimat- und Exilländern befassen. .Mit dem Kriegbeginn im September 1939 zeichnete sich auch das Ende der.individuellen Auswanderung ab. Während auf Seiten der Machthaber.abenteuerliche Pläne zur Massenaussiedlung von Juden mit genozidalem.Gehalt (Stichwort: Madagaskarplan) ersonnen wurden, mussten die.jüdischen (Zwangs)Organisationen in Deutschland, dem annektierten.Österreich, dem Sudetenland bzw. dem "Protektorat Böhmen und Mähren".notgedrungen andere Möglichkeiten suchen, damit Juden aus dem.nationalsozialistischen Herrschaftsbereich fliehen konnten. Angesichts.der parallel angeordneten frühen Deportationen in den Distrikt Lublin.(Februar 1940) und nach Frankreich (Oktober 1940) drängte die Zeit. Die.jüdischen Organisationen im Deutschen Reich waren auf die Unterstützung.der Hilfsorganisationen angewiesen. Auch diese mussten angesichts der.zugespitzten Lage neue Wege finden, Auswanderungsvorhaben trotz der.Kriegssituation durch halblegale oder illegale Transaktionen zu.unterstützen. ..Wir suchen für den workshop Beiträge, .- die Situation der jüdischen Organisationen im Deutschen Reich (d.h. im."Altreich", der "Ostmark" dem "Protektorat Böhmen und Mähren") und deren.Bemühen um Auswanderungsmöglichkeiten beleuchten, .- die die Tätigkeit, Probleme und Vorhaben der jüdischen.Hilfsorganisationen in diesen Jahren untersuchen...Tagungssprachen werden deutsch und englisch sein (keine Übersetzung)..Wir bitten um Exposes (ca. 2 Seiten = 500 Wörter), die eine.Kurzbeschreibung des Beitrages, der Quellen sowie kurze Angaben zur.Biographie der Verfasser/in enthalten sollen. Das Expose soll in.deutscher oder englischer Sprache abgefasst sein. Bitte senden Sie es.bis zum 15. November 2008 an.Beate.Meyer@public.uni-hamburg.de.Heim@ifz-muenchen.de...Der zweite Teil des Workshops wird im Frühjahr 2010 in Prag zum Thema."Jüdischer Alltag im Deutschen Reich zur Zeit der Deportationen.(1941-1945)" stattfinden. Dazu folgt ein späterer CFP. . ..PD Dr. Susanne Heim.Dr. Beate Meyer.
Kontakt
Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg
Dr. Beate Meyer
Beim Schlump 83
20144 Hamburg
Tel.: (0049)40 - 42838 - 2617
Fax: (0049)40 - 44 808 66
eMail: IGdJ@public.uni-hamburg.de
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