Sehr geehrte Damen und Herren,
gerne möchte ich Sie auf unser neues Webprojekt #uploading_holocaust aufmerksam machen, in dem wir Schüler und Schülerinnen ab 15 Jahren gezielt dort ansprechen, wo sie sich natürlich und häufig aufhalten – im Internet. Mit Hilfe eines interaktiven Webtools wollen wir Wissen und Inhalte zum Thema Holocaust vermitteln und mehr über den Umgang Jugendlicher mit dem Thema erfahren. Kernfrage ist, wie sich die 4. Generation heute, im digitalen Zeitalter, noch an den Holocaust erinnern will.
Auf www.uploading-holocaust.com verknüpfen wir YouTube-Videos von deutschen und israelischen Jugendlichen, die Gedenkstätten besuchen und ihre Erfahrungen reflektieren, mit einem interaktiven Fragebogen. Wir nehmen die YouTube-Videos als Anlass, die Jugendlichen mit ihrer eigenen Haltung zum Holocaust zu konfrontieren und geben ihnen am Ende die Möglichkeit, mit den gleichaltrigen Israelis in einen direkten Dialog zu treten. Aus den anonymisierten Antworten aller Nutzer generieren wir ein Stimmungsbild zum Umgang der 4. Generation mit der Erinnerung an den Holocaust, das wir in drei Monaten zusammen mit unseren namhaften Partnern aus dem Bildungsbereich veröffentlichen werden. Zu unseren Partnern zählen u.a. die Bayerische Landeszentrale für politische Bildung, die Agentur für Bildung, erinnern.at, sowie die Rundfunkanstalten BR, RBB und ORF.
Das Webprojekt ist mit einer durchschnittlichen Dauer von 25 Minuten für den Einsatz in Schulklassen optimiert. Zudem können die Ergebnisse der Klasse im Anschluss individuell betrachtet und als Grundlage für weiterführende Diskussionen zum Thema genutzt werden. Von den Expertinnen Birgit Marzinka und Nadja Grintzewitsch (Agentur für Bildung) wurde das Projekt mit einer Vielzahl an zusätzlichem Bildungsmaterial und Hintergrundinformationen versehen und bereits an Schulen getestet. Dr. Werner Dreier (erinnern.at) und Dr. Robert Sigel (Bayerische Landeszentrale für polit. Bildung) übernahmen für das Bildungsmaterial und das Webprojekt die wissenschaftliche Beratung. (Link www.uploading-holocaust.com/page/education
INFOSHEET
Format: | Browserbasiertes Webprojekt |
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Techn. Voraussetzungen: | Internetfähiger PC, Laptop, Tablet, Smartphone, Kopfhörer | |||
Inhalte: | Sechs thematische Fragenblöcke |
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| Ca. 15 Minuten Videomaterial |
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| Sechs vertiefende Hintergrundtexte |
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Nutzungsdauer: | Ca. 25 bis 30 Minuten |
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Verfügbarkeit: | Ab sofort |
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Kosten: | Kostenlos |
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| Finanzierung über Stiftungen und TV-Sender |
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Handhabung: | Lediglich Grundkenntnisse im Umgang mit Computern | |||
| von Lehrpersonen und Schülern erforderlich |
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Inhaltliche Beratung: | Dr. Werner Dreier (erinnern.at) |
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| Birgit Marzinka, Nadja Grintzewitsch (Agentur für Bildung) | |||
Produzent: | gebrueder beetz filmproduktion Berlin GmbH & Co. KG | |||
Projektpartner: | BR, RBB, Keshet, udiVsagi production, ORF |
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Förderung: | Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des | |||
| Nationalsozialismus, Zukunftsfonds der Republik Österreich, | |||
| medienboard | Berlin-Brandenburg, | NFCT, | Bayerische |
| Landeszentrale für politische Bildung |
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Einsatzmöglichkeiten im Unterricht
Die Lehrperson kann ihre Schulklasse als Gruppe anmelden und so Einzelcodes für jeden Schüler erhalten. Dadurch wird gewährleistet, dass jeder Schüler das Projekt anonym nutzen kann und die Ergebnisse dennoch gleichzeitig auf Klassenebene ausgewertet werden können. Das Webtool liefert der Lehrperson im Anschluss die Auswertungsergebnisse, die dann im Unterricht diskutiert werden können.
Das Projekt kann sowohl im Unterricht selbst, als auch als Hausaufgabe eingesetzt werden. Den Fachkräften werden außerdem zusätzlich eine Vielzahl an Begleitinformationen und Bildungsmaterialien zur Verfügung gestellt.
Hintergrund des Projektes
Die nächsten Ausstrahlungstermine:
Ausstrahlung im ORF am 13. November 2016 um 23:15 Uhr in ORF2 Berlin-Premiere am 28. November 2016 im Kino Babylon Ausstrahlung im RBB am 24. Januar 2017
Bei Bedarf senden wir Ihnen den Film auch gerne zu Ansichtszwecken zu. Mehr Infos und Trailer: http://www.uploading-holocaust.com/page/film
Datenschutz
Im Projekt erheben wir keine personenbezogenen Daten wie bspw. Namen oder E-Mail-Adressen, sodass die gesammelten Antworten nicht auf die einzelnen User zurückverfolgt werden können. Insgesamt unterliegt das Projekt strengsten datenschutzrechtlichen Anforderungen. Dies wird unter anderem dadurch garantiert, dass #uploading_holocaust gemeinsam mit öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten wie dem ORF und dem BR umgesetzt wurde, die mit ihren Datenschutzbeauftragten als zusätzliche Kontrollinstanz fungieren.
Die vollständige Datenschutzrichtlinie können Sie hier nachlesen: http://www.uploading-holocaust.com/page/privacy
Wer steht hinter dem Projekt?
#uploading_holocaust wurde von der gebrueder beetz filmproduktion produziert, die in den vergangenen 10 Jahren bereits über 130 Filme und Internetprojekte umgesetzt hat, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Sie entwickelte das Konzept für das Webprojekt und setze es gemeinsam mit den israelischen Regisseuren des Dokumentarfilms (udiVsagi productions), der Agentur für Bildung und den o.g. Partnern und Förderern um. Die Umsetzung wurde von Fachberatern wie Dr. Werner Dreier (erinnern.at) sowie Birgit Marzinka und Nadja Grintzewitsch (Agentur für Bildung) begleitet, die über umfangreiche Erfahrungen in der pädagogischen Vermittlung des Holocausts verfügen.