Weitere Informationen erhalten Sie bei dem Informationstermin vor Beginn eines Lehrgangs.
Inhaltliche Fragen beantwortet gerne auch Christiane Schrübbers schruebbers@web.de.
Der Lehrgang kostet 720 €, zahlbar zu Beginn in zwei Monatsraten (Änderungen vorbehalten).
Unterricht
Im Unterricht erarbeiten sich die Teilnehmenden grundlegende und spezifische Kompetenzen zur Moderation von Besuchergruppen. Sie lernen, Museums- und Ausstellungsgespräche fachgerecht zu moderieren. Sie trainieren, Besucherinnen und Besucher zum kommunikativen Austausch anzuregen, Gespräche in Gang zu halten und auf vielfältige Weise zu unterstützen. Auch die Bewältigung schwieriger Kommunikationssituationen gehört zu den Trainingsinhalten des Lehrgangs.
Der beginnt in der Regel im November jeden Jahres. Die insgesamt 179 Unterrichtsstunden mit Praxisphasen in Museen sind auf vier Monate verteilt.
Stundenplan Museumsmoderator 2012 laden »
Prüfung - Zertifikat
Im schriftlichen Teil wird ein moderierter Rundgang in einem gewählten Museum als Hausaufgabe erarbeitet. Im praktischen Teil wird daraus eine vorab bestimmte Sequenz vor Ort präsentiert. Die erfolgreiche Prüfung wird mit dem Zertifikat MuseumsModerator bescheinigt.
Dozentinnen und Dozenten
Die DozentInnen des Lehrgangs sind in unterschiedlichen museumsrelevanten Fachgebieten wissenschaftlich ausgebildet, sie verfügen über langjährige Erfahrung als MuseumspädagogInnen und ErwachsenenbildnerInnen.
Anmeldung
Anmeldungen können vor und während des Informationstermins erfolgen. Bitte füllen Sie vorab ein Anmeldeformular aus und reichen Sie dieses bei der VHS ein.
Die Zahlung des Entgelts für den Lehrgang ist nur über Lastschrifteinzug möglich.
Auf Wunsch erfolgt die Abbuchung von Ihrem Konto in zwei Monatsraten. Die 1. Rate wird zum 31.10, die 2. Rate zum 03.12. von Ihrem Konto abgebucht. (Änderungen vorbehalten).
Der Lehrgang ist nicht ermäßigt.
16 Teilnehmerplätze sind für den Lehrgang vorhanden. Sollten sich mehr Interessenten anmelden, als Plätze zur Verfügung stehen, wird die VHS nach dem Informationstermin
Profilbogen Museumsmoderator laden »
Aufbau-Modul: Arbeit mit Schulklassen
Die Fortbildung ist gedacht für zertifizierte MuseumsModeratoren und feste wie freie Mitarbeiter/innen der Museumspädagogik in Geschichts- und Kunstmuseen, die regelmäßig mit Lernenden (Klasse 1 bis 13) arbeiten. Sie vermittelt grundlegende Kompetenzen für den erfolgreichen Umgang mit Schulklassen am Lernort Museum.
Eine Voraussetzung dafür ist, die Unterschiede von Schule und Museum zu erfassen. Geschichtsunterricht hat das Ziel, sowohl historische Fakten als auch Methoden des Wissenserwerbs, der Urteilsbildung und der Kritikfähigkeit zu vermitteln, Geschichtsmuseen stellen eine scheinbar eindeutige Vergangenheit aus und zeigen Sachzeugnisse dieser Vergangenheit; die Verfügbarkeit, Anordnung und Gewichtung von Exponaten beeinflusst dabei nicht unwesentlich, was der Besucher als „Geschichte“ sieht.
Kunstmuseen folgen einer kunsthistorischen d.h. kunstwissenschaftlichen Sammlungs- und Ausstellungspraxis. Das Schulfach Kunst dagegen wird von der praktischen Kunst dominiert. Da die Kunst einer Epoche immer auch Spiegel ihrer jeweiligen Gesellschaft ist, lassen sich im Kunstmuseum häufig Anknüpfungspunkte zu anderen Schulfächern wie Geschichte, Sachkunde, Deutsch und Religion finden.
Die TeilnehmerInnen des Aufbaumoduls lernen daher, den Berliner Rahmenlehrplan für sich zu nutzen, loten interdisziplinäre Anknüpfungspunkte zu verschiedenen Unterrichtsfächern aus und entwickeln fundierte und altersgerechte Vermittlungskonzepte für unterschiedliche Klassenstufen.
In der Fortbildung werden die allgemeine und die Fachdidaktik (Geschichte und Kunst) der Schule einerseits und des Museums andererseits dargestellt, die spezifischen Methoden der Museumspädagogik eingeübt, sowie das nötige Zusatzwissen wie Selbstmanagement und Kommunikationsstrategien mit Externen thematisiert.
Die Fortbildung umfasst 4 x 8 Unterrichtsstunden und schließt mit einer Teilnahme-Bescheinigung.
Die Kosten betragen 174,72 € (Änderungen vorbehalten).
Inhaltliche Fragen beantwortet gerne auch Christiane Schrübbers schruebbers@web.de.