Konferenz - NS-Raubgut in Bibliotheken. Suche. Ergebnisse. Perspektiven (Drittes Hannoversches Symposium)

Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek.Niedersächsische Landesbibliothek Hannover, Hannover
25. Oktober 2007

Projektbeschreibung:

Deadline: 15.10.2007..Einladung zum.Dritten Hannoverschen Symposium.„NS-Raubgut in Bibliotheken. Suche. Ergebnisse. Perspektiven“.8./9. November 2007..Seit im Dezember 1998 die „Washingtoner Erklärung“ und im Herbst 2002 der "Hannoversche Appell" die Suche nach NS-Raubgut in den Bibliotheken zu einem Gebot der Stunde erklärten, ist manches geschehen:..Im November 2002 fand gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landtag das Erste Hannoversche Symposium zum Thema „Jüdischer Buchbesitz als Beutegut“ statt. Seine ca. 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer formulierten den „Hannoverschen Appell“..Im November 2003 folgte die Fortbildungsveranstaltung "NS-Raubgut und Restitution in Bibliotheken". Sie machte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Erschließung der Quellen, der Sichtung und Erfassung von Raubgut-Beständen und dem Vorgehen bei der Suche nach den rechtmäßigen Besitzern vertraut. Der praxisorientierte Workshop bildete die Grundlage für den 2005 veröffentlichten "Leitfaden für die Suche von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut in Bibliotheken"..Im Mai 2005 kamen mehr als 100 Fachleute zum Zweiten Hannoverschen Symposium „Jüdischer Buchbesitz als Raubgut“ zusammen. Das zweitägige Programm wurde von Referentinnen und Referenten aus neun Ländern (Argentinien, Deutschland, Israel, Italien, Norwegen, Österreich, Polen, Russland, USA) bestritten. Es diente dem internationalen Austausch, der Koordination der Suche nach geraubtem Kulturgut im Sinne der „Washingtoner Erklärung“ und gab Rechenschaft über den Stand der Forschung. Dazu erschien ein ausführlicher Tagungsband im Verlag Vittorio Klostermann...Seitdem hat sich in einigen Bibliotheken viel bewegt..Wir laden daher ein zu einem Dritten Hannoverschen Symposium!.Neben Beiträgen aus einzelnen Bibliotheken, Archiven, Forschungseinrichtungen wollen wir darüber berichten, in wieweit das Thema NS-Raubgut in den Ausbildungseinrichtungen behandelt wird. Es sind folgende Beiträge vorgesehen:. . ..Cornelia Briel (Berlin): Zur Arbeitsweise der Reichstauschstelle in den 30er Jahren und während des Weltkriegs. Aktueller Bericht zum „Projekt Reichstauschstelle Berlin“..Karsten Sydow (Berlin): Die Erwerbungspolitik der Preußischen Staatspolitik in den Jahren 1933 bis 1945..Dr. Christiane Kuller (München): Die deutschen Finanzbehörden und die Bücher der Deportationsopfer..Werner Schroeder (Oldenburg): Der Raub von Kirchen- und Klosterbibliotheken durch Gestapo & SD..Dr. Jürgen Weber (Weimar): NS-Raubgut und verlorene Sammlungen – Herausforderungen für ein neues Sammlungsmanagement..Maria Kesting (Hamburg): Werkstattbericht aus der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg..Dr. Elisabeth Jüngling und Almut Hielscher (München): Bayerische Staatsbibliothek: Recherche und Rückgabe von Büchern aus dem Verlag Geca Con Belgrad..Stefan Alker und Dr. Christina Köstner (Wien): Erwerbungspolitik an der UB Wien während der NS-Zeit – Bericht der Provenienzforschung der UB Wien..Eike Christian Busch (Absolvent FH Hannover): Die Sammlung Lauenstein..Liliana Ruth Feierstein (Buenos Aires/Bayreuth) und Liliana Furman (Buenos Aires/Freiburg): Raub und Restitution in den jüdischen Quellen. Eine Annäherung..Jim Tobias (Nürnberg): Zur Entstehungsgeschichte der Bibliotheken in den jüdischen DP-Camps..Dr. Hans-Dieter Schmid (Hannover): Auf der Suche nach der Bibliothek der Israelitischen Gartenbauschule Ahlem..Christiane Hoffrath (Köln): Die Bibliothek der Geschwister Elise und Helene Richter..Sabine Horn (Berlin): Ein Requisitenkoffer und die jüdische Familie Bonn..Dr. Annette Gerlach (Berlin): Raubgut in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin..Werkstattbericht:.Heike Tröger (Rostock): Zum Stand der Forschung in der Universitätsbibliothek Rostock...Im Zusammenhang mit dem Symposium wird Hannover außerdem die Ausstellung „Displaced Books. NS-Raubgut in der UB Marburg“ zu sehen sein, in die Dr. Bernd Reifenberg (Marburg) am Abend des ersten Veranstaltungstages einführen wird...Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung bis spätestens Montag, den 15. Oktober 2007..Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Reihung nach Datum der Anmeldung...Ansprechpartner für Fragen und Anmeldungen:.Ulrich Kandolf.Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek.Waterloostr. 8.30169 Hannover.Tel.: +(49) 511 / 12 67 – 209.E-Mail: Ulrich.Kandolf@gwlb.de

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Ulrich Kandolf

Waterloostr. 8

30169 Hannover

Tel.: +(49) 511 / 12 67 – 209

eMail: Ulrich.Kandolf@gwlb.de

Homepage: www.nlb-hannover.de/kulturprogramm/Juedischer_Buchbesitz_als_Raubgut/Symposium_2007/information.htm