Die vom ehemaligen Leiter des deutsch-russischen Museums in Karlshorst Peter Jahn und anderen angestoßene Initiative "Gedenkort für die Opfer der NS-Lebensraumpolitik" besteht bereits seit 2013 und wird von zahlreichen namhaften Historikerinnen und Historikern unterstützt. Modifiziert wurde die-ser Ansatz jüngst durch einen Vorschlag des Beirates der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der sich für die Errichtung eines Dokumentati-onszentrums über die deutsche Besatzungsherrschaft in Europa zwischen 1939 und 1945 ausspricht.