CFP: Mobilisierung im Nationalsozialismus. Problem und Begriff - Instanzen und Strategien - Möglichkeiten und Grenzen

Friedrich-Schiller-Universität Jena in.Kooperation mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
26. Oktober 2009

Projektbeschreibung:

DFG-Projekt "Die NS-Gaue als Mobilisierungsstrukturen für den Krieg" am.Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena in.Kooperation mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.10.03.2010-11.03.2010, Jena.Deadline: 30.11.2009..Das DFG-Projekt "Die NS-Gaue als Mobilisierungsstrukturen für den Krieg".am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena.veranstaltet am 10. und 11. März 2010 in Kooperation mit dem Zentrum für.Zeithistorische Forschung Potsdam einen Workshop in Jena. Dieser wird.sich mit grundsätzlichen Aspekten gesellschaftlicher Mobilisierung im.Nationalsozialismus auseinandersetzen..Das Hauptaugenmerk liegt auf der wirtschaftlichen und sozialen.Kriegsvorbereitung des Dritten Reiches. Dabei spielen sämtliche.Anstrengungen des Regimes zur Aufrechterhaltung des Herrschaftssystems.und zur Durchführung des Krieges eine Rolle. Auch wenn sich das Jenaer.Gau-Projekt ausdrücklich auf regionale Mittelinstanzen im NS-System.konzentriert, sollen auf dem Workshop grundsätzlich alle Ebenen des.nationalsozialistischen Herrschaftssystems in den Blick genommen.werden...Mögliche Themen des Workshops können sein:..a) Ziele und Mittel der Mobilisierung.In welchem Umfang waren die Absichten des Regimes offen, in welchem.Umfang verdeckt? Welche Rolle spielte die Propaganda? Lassen sich trotz.des relativ kurzen Zeitraums und trotz institutioneller Umbrüche.stabilere Mobilisierungsstrukturen erkennen?..b) Instanzen und Rezipienten.Wie gestaltete sich in der Kriegsvorbereitung das Verhältnis zwischen.staatlichen Institutionen und Parteistellen? Welche Bedeutung hatten die.NS-Organisationen für die Mobilisierung der Bevölkerung? Wie wurden.soziale Führungsgruppen adressiert, wer wurde explizit nicht.angesprochen? Welche Rolle kam der "Volksgemeinschaft" zu?..c) Konflikte und Ergebnisse.Welche Ziel- und Interessenkonflikte entwickelten sich in der.Rüstungspolitik und Kriegsvorbereitung des Regimes? Lassen sich.Differenzen etwa zwischen Grenz- und Inlandsregionen erkennen? Wer.bestimmte in der Phase des totalen Krieges die Grenze zwischen.gesellschaftlicher Mobilisierung und Selbstzerstörung?..Der Workshop richtet sich in erster Linie an Doktorandinnen und.Doktoranden, die eigene Studien und Forschungsarbeiten diskutieren.möchten. Wir planen, dass rechtzeitig vor der Veranstaltung.Thesenpapiere vorliegen, die dann in einer kurzen Präsentation erläutert.und anschließend diskutiert werden..Interessierte können sich bis zum 30. November 2009 mit einem kurzen.Exposé (höchstens zwei Seiten) per Email bewerben.

Kontakt

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Historisches Institut

Dr. Oliver Werner

Fürstengraben 13

07743 Jena

eMail: oliver.werner@uni-jena.de