Projektbeschreibung:
Internationale Ausschreibung im Rahmen des Forschungsprogramms."Dokumentation der Zwangsarbeit als Erinnerungsaufgabe"..Die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" möchte mit diesem.Programm dazu beitragen, Wissenslücken in der historischen Forschung zur.Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus sowie zur Situation.ehemaliger Zwangsarbeiter nach 1945 zu schließen. Ein besonderer Fokus.wird dabei auf die verschiedenen Aspekte der Zwangsarbeit in den vom.Deutschen Reich besetzten Gebieten gelegt. Die Stiftung schreibt hiermit.Forschungsvorhaben aus. Durch die Förderung internationaler.Kooperationen einerseits und die Vernetzung der Projektträger.andererseits soll der Austausch unter den beteiligten Wissenschaftlern.und später auch mit anderen Projekten der Stiftung gestärkt werden. Die.Stiftung stellt für dieses Förderprogramm insgesamt 900.000 Euro zur.Verfügung...Forschungsthemen:..1. Zwangsarbeit unter deutscher Aufsicht in den vom Deutschen Reich.besetzten Gebieten:... Zwangsarbeit in besetzten Ländern.. Zwangsarbeit deportierter Zwangsarbeiter in Drittländern (außerhalb.des Deutschen Reiches).. Zwangsarbeit in KZ-ähnlichen Haftstätten oder Ghettos.. Rolle der deutschen Arbeitsverwaltung und der Rekrutierung von.Zwangsarbeitern .. Erfahrungen der verschiedenen Opfergruppen..2. Nachgeschichte des Zwangsarbeitseinsatzes:... Umgang mit der Frage der Zwangsarbeit aus individueller, staatlicher.oder gesellschaftlicher Sicht.. Umgang mit der Zwangsarbeit in den europäischen.Nachkriegsgesellschaften (auch im Vergleich)..3. Zwangsarbeit für das nationalsozialistische Deutschland im Kontext.von Zwangsarbeit des 20. Jahrhunderts insgesamt...Förderung:.Gefördert werden Einzel- oder Gruppenprojekte von maximal 3.Wissenschaftlern / Wissenschaftlerinnen für einen Zeitraum von bis zu.zwei Jahren. Nach positiver Evaluation besteht die Option auf eine.Verlängerung um ein Jahr. Die Förderung soll zum September 2008.beginnen. Gefördert werden Personal- und Sachkosten im Rahmen des.wissenschaftlichen Forschungsprojekts. Eine angemessene Eigenbeteiligung.wird erwartet. Projekte in internationaler Kooperation sind erwünscht...Antragstellung und Antragsverfahren:.Anträge mit Anfügung eines Exposés können bis zum 28. März 2008 bei der.Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" unter dem Stichwort."Forschungsprogramm Zwangsarbeit" eingereicht werden. Der Antrag soll in.deutscher oder englischer Sprache verfasst sein, und das Projekt.verständlich und für die Prüfung ausreichend vorstellen und nicht.weniger als fünf, nicht mehr als fünfzehn Seiten umfassen. Der Antrag.sollte folgende Punkte enthalten:..a) Anschreiben..b) Antrag:... Projektdatenblatt: Projekttitel, Name aller An-tragsteller, der.antragstellenden Institution und ggf. der Kooperationspartner, Angaben.zur Dauer und zu den Gesamtkosten des Projektes.. Darstellung des Vorhabens (5 bis max.15 Seiten): Thema, Zielsetzung,.Forschungsstand, Methoden, erwartete Resultate, Angaben zur.Ergebnissicherung.. Ggf. Angaben zur internationalen Zusammenarbeit..c) Zeitplan des Forschungsprojektes..d) Kostenplan (getrennt nach Personalkosten, laufende Sachkosten und.einmalige Sachkosten)..e) Lebensläufe und Schriftverzeichnisse der beteiligten Wissenschaftler..Bitte verwenden Sie für die Antragstellung das Formblatt, das Sie von.der Internetseite www.stiftung-evz.de herunterladen können...Voraussetzung für die an den Projekten beteiligten Wissenschaftler ist.eine fachlich einschlägige Promotion. Antragsberechtigt sind.Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an eine wissenschaftliche.Einrichtung angebunden sind. Zuwendungsempfänger ist im Falle einer.Förderung die wissenschaftliche Einrichtung. Handelt es sich bei dem.Forschungsprojekt um ein Promotionsvorhaben, ist der Antrag vom.betreuenden Hochschullehrer zu stellen..Die Anträge werden von einer internationalen Kommission begutachtet, die.den Vorstand der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" bei.der Auswahl der Projektvorhaben berät. Das Auswahlverfahren ist für den.Monat Mai 2008 vorgesehen. Nach der Entscheidung über die Anträge werden.die Antragsteller der ausgewählten Projekte informiert und aufgefordert,.innerhalb eines Monats einen formellen Antrag zu stellen, der vom.zeichnungsberechtigten Vertreter der wissenschaftlichen Einrichtung.unterzeichnet sein muss. Während der Projektlaufzeit werden die.geförderten Projektträger zu zwei Workshops eingeladen, auf denen das.Forschungsprojekt und die Ergebnisse präsentiert werden...Bitte senden Sie Ihren Antrag, versehen mit dem Stichwort."Forschungsprogramm Zwangsarbeit" bis zum 28. März 2008 sowohl auf dem.Postweg als auch als PDF-Datei an folgende Adressen: ..E-Mail an: forschungsprogramm@stiftung-evz.de..Post an: .Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft".Martin Bock.Markgrafenstraße 12-14.10969 Berlin.
Kontakt
Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Martin Bock
Markgrafenstraße 12-14
10969 Berlin
eMail: forschungsprogramm@stiftung-evz.de
Homepage: www.stiftung-evz.de/auszahlungen_an_ehemalige_zwangsarbeiter/historische_aufarbeitung/internationale_forschungsprojekte/