-Kurzfristig zwei frei Plätze zu vergeben-
Welche Rolle spielt die juristische Aufarbeitung von Kriegsverbrechen für Postkonfliktgesellschaften? Welche kulturellen und gesellschaftlichen Wirkungen gehen von den Prozessen aus? Inwiefern befördern sie die gesellschaftliche Kohäsion nach einem Konflikt? Oder befeuern sie vielmehr bestehende Konflikte?
Das sind die zentralen Fragen des internationalen Studienseminars „Justice without reconciliation?-war crimes and war crime trials in Europe sind 1945.“. In dem neuntägigen Seminar befassen sich die Teilnehmer_innen aus Deutschland, Frankreich, Kosovo und Serbien in Ortsbesuchen, Workshops und Vorträge mit historischen und aktuellen Gerichtsprozessen und deren gesellschaftlichen Bedeutung in Serbien und Kosovo. Die Seminarsprache ist Englisch.
Kurzfristig werden zwei Teilnehmer_innen gesucht. Bewerber_innen sollten zwischen 18 und 30 Jahre alt sein und einen Wohnsitz in Deutschland haben. Interesse am Thema und die Bereitschaft, sich aktiv einzubringen, sind Voraussetzungen für die Teilnahme.
Termin: 25.10.-2.11.2016
Seminarorte: Belgrad/ Pristina
Teilnahmegebühr: 100€
Die Reisekosten können gemäß der Fördersätze des Deutsch-Französischen Jugendwerks bezuschusst werden.
Weiter Informationen: Rabuza@mmsz-dachau.de
Veranstalter: Max Mannheimer Studienzentrum Dachau, ALTEA France, Community Building Mitrovica, Humanitarian Law Center Pristina, Youth Initiative for Human Rights Belgrade.
Das Seminar wird durch die Südosteuropainitiative des Auswärtigen Amts und des französischen Außenministeriums gefördert.