„Ich bin nach Auschwitz gefahren, um zu fotografieren und zu scheitern.
Ein eigenartiges Spiel ist das, in ruinenhaften Gebäuden mit der Kamera umherzuschweifen und Etwas im Nacken zu haben, das mir immer wieder sagt, wo ich bin und das schwer ist, wie ein Stein. Ich bin auf der Suche nach Schatten in dunklen Räumen, fragwürdigen Objekten und irgendwelchen fotografischen Konstellationen.
Während ich durch den Sucher schaue, sagt die Stimme im Nacken: ‚Lächerlich’.“
- Christoph Gödan
Die Ausstellung „Auschwitz - Fotografien aus dem Unsichtbaren“ ist das Ergebnis eines dreiwöchigen Aufenthaltes des Fotografen Christoph Gödan in der Gedenkstätte
des ehemaligen Vernichtungslagers in Auschwitz-Birkenau. Während seines Aufenthaltes um Ostern 1996 hielt er seine Eindrücke mit der Kamera fest.