Projektbeschreibung:
Das aktuelle Programm ist unter der Rubrik "Veranstaltungen" eingetragen. (28.06.2007)..Grobe Informationen zu den jeweiligen AGen finden Sie unter der Rubrik "Forschung und Projekte" .Titel: „Arbeitsgruppen - 47. Gedenkstättenseminar“..Das Anmeldeformular als PDF-Datei unter.http://www.topographie.de/de/pdf/47-Anmeldeformular.PDF._____________________________________________________________________..AG 1 Entwicklung der Lehrpläne bzw. Bildungsstandards und ihre Bedeutung für die Gedenkstättenarbeit.Leitung: Wolf Kaiser, Monica Kingreen, Gottfried Kößler..10.30 – 12.00 Uhr.I Diskussion des Vortrages von Alfons Kenkmann.Inwieweit stimmen unsere Ziele, didaktischen Entscheidungen und methodischen Verfahren mit denen der Schulen überein und worin unterscheiden sie sich?.Inwieweit entspricht unsere Praxis unseren eigenen Ansprüchen an die Qualität unserer Arbeit unter didaktischen und methodischen Gesichtspunkten?.Welche institutionellen Hindernisse stehen evtl. der Realisierung unserer Idealvorstellungen im Wege und inwieweit können sie überwunden werden?.Welche Rolle spielen unterschiedliche Konzepte von Lernen in der Zusammenarbeit zwischen Gedenkstätten und Schulen?..12.00 – 13.30 Uhr Mittagspause..13.30 – 15.00 Uhr.II Kompetenzorientierung und Bildungsstandards in neuen Rahmenlehrplänen für Geschichte und Politik.Guido Steffens, Institut für Qualitätsentwicklung, Hessen.Jörg Kayser, Senatsschulverwaltung Berlin..15.00 – 15.30 Uhr Pause..15.30 – 18.00 Uhr.III Diskussion der Entwicklung der Curricula und der Bildungsstandards.Inwieweit sind die neuen Lehrpläne für die Zusammenarbeit von Schulen und Gedenkstätten hilfreich,.- durch eine adäquate Gewichtung der für die historisch-politische Bildung zentralen Themen (NS-Verbrechen, Umgang mit NS-Vergangenheit),.- durch Zielsetzungen, Inhalte oder methodische Anforderungen, aufgrund derer die Schüler auf Eigenaktivität bei Gedenkstättenbesuchen vorbereitet sind (z.B. projektorientiertes Arbeiten,. Förderung von Urteilsbildung),.- Empfehlung von Gedenkstättenbesuchen (oder gar Verpflichtung dazu)...Die Ausrichtung auf Kompetenzen statt auf Lernziele bringt für den Umgang mit der NS-Geschichte und das Verhältnis von Unterricht und Gedenkstättenpädagogik neue Fragen und Chancen mit sich..Inwieweit haben neuere Ansätze der Geschichtsdidaktik in die Lehrpläne geprägt und welche Auswirkungen könnte das ggf. auf die Zusammenarbeit von Schulen und Gedenkstätten haben?.Welche Auswirkungen können die neuen Prüfungsformen (Verfahren der Qualitäts-sicherung) voraussichtlich auf die Gedenkstättenarbeit haben?.Wie können die jetzt empfohlenen oder verlangten Schülerleistungen (Präsentationen, Facharbeiten u. ä.) für die Gedenkstättenarbeit genutzt werden? (z.B. verbesserte Service-Angebote vor Ort und auf der Website; stärkere Individualisierung statt alleinige Orientierung auf Gruppenbetreuung; Entwicklung von Ideen für Projekte, die von einzelnen oder kleinen Gruppen bewältigt werden können.).Inwieweit schlagen sich aktuelle geschichtspolitische Entwicklungen in den Curricula nieder, und welche Auswirkungen hat das ggf. auf die Gedenkstättenarbeit? (Renaissance von Totalitarismustheorien; Menschenrechtsorientierung etc.)..Hintergrundinformationen zur Diskussion als Kurzinputs:.Gottfried Kößler: Die Diskussion um die vom Verband der Geschichtslehrer vorgeschlagenen Bildungsstandards Geschichte.Wolf Kaiser: Die „Guidelines“ der „Education Working Group“ der „International Task Force on Holocaust Education, Remembrance and Research”
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