Presseschau

Hier finden Sie werktäglich ausgewählte Presseerzeugnisse über Gedenkstätten und Themen der Erinnerungskultur.

12. Dezember 2000

Neonazi war V-Mann des Verfassungsschutzes

POTSDAM. Das Brandenburger Innenministerium hat jahrelang einen wegen Mordversuchs verurteilten Neonazi als Verbindungsmann für den Verfassungsschutz bezahlt.
12. Dezember 2000

Erneut Ausländer von Rechtsextremen überfallen

NEUBRANDENBURG/DUCHEROW. In Mecklenburg-Vorpommern hat es am Wochenende zwei Überfälle mit vermutlich fremdenfeindlichem Hintergrund gegeben. In Neubrandenburg wurde ein 40-jähriger Asylbewerber aus Nigeria von rechtsgerichteten deutschen Jugendlichen schwer misshandelt.
12. Dezember 2000

Skinhead-Attacke an NS-Mahnmal in Wuppertal

WUPPERTAL. Skinheads haben am Sonntag in Wuppertal eine private Gedenkveranstaltung am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus überfallen.
12. Dezember 2000

Mordanklage gegen ehemaligen SS-Offizier

STUTTGART. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat Anklage gegen einen ehemaligen SS-Untersturmführer wegen Mordes an sieben jüdischen KZ-Häftlingen erhoben.
12. Dezember 2000

Wuppertal: NPD-Ausweise bei zwei Schlägern entdeckt

Nach dem brutalen Skinhead-Überfall in Wuppertal hat die Polizei bei zwei Verdächtigen NPD-Mitgliedsausweise gefunden.
12. Dezember 2000

Gedenkstätte Sachsenhausen zeigt Fotodokumentation über die Veranstaltungen zum 55. Jahrestag der Befreiung

Als 10. Werkstattausstellung der Reihe "Neuerwerbungen aus Archiv und Depot" zeigt die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen eine Fotodokumentation über die Veranstaltungen und Begegnungen anlässlich des 55. Jahrestages der Befreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen im April 2000.
12. Dezember 2000

Spendenaufruf an alle Deutschen, mit 20 Mark das Leiden der Zwangsarbeiter anzuerkennen - Die Zeit für die Betroffenen läuft ab

Das Gesetz zur Entschädigung der ehemaligen Zwangsarbeiter ist verabschiedet, die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" gegründet. Wann die betroffenen hochbetagten Frauen und Männer jedoch entschädigt werden, ist unklar.