Im Beisein von über 40 Angehörigen ermordeter Patienten wurde am 17. August 2012 die »Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde« in Brandenburg/Havel eröffnet, die zur Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten (Oranienburg) gehört. Damit ist nun auch für die letzte der sechs Gasmordanstalten der »Aktion T4« eine Dokumentations- und Bildungseinrichtung geschaffen worden, die in würdevoller Weise mit modernen musealen Mitteln an die dort verübten Verbrechen erinnert. In der Tötungsanstalt Brandenburg wurden zwischen Anfang Januar und Ende Oktober 1940 mehr als 9 000 Menschen aus psychiatrischen Krankenhäusern des nord- und mitteldeutschen Raums ermordet.
Die Tötungsanstalt Brandenburg befand sich auf dem Gelände des 1931 geschlossenen Alten Brandenburger Zuchthauses an der Neuendorfer Straße (heute: Nicolaiplatz). Sie war eine von sechs Mordstätten der sogenannten »Aktion T4«, der ersten, zentral gesteuerten Phase des Krankenmords 1940/41, der über 70 000 psychisch Kranke und Behinderte im Deutschen Reich zum Opfer fielen. Das von der NS-Parteikanzlei organisierte Mordprogramm, in das auch hohe staatliche Stellen eingebunden waren, zielte vorrangig auf Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen ab: Durch das Programm sollten die öffentlichen Aufwendungen für als unheilbar und ökonomisch unbrauchbar angesehene Patienten reduziert werden.
Bei der NS-Euthanasie wurden besonders schutzbedürftige Menschen − nämlich Anstaltspatienten − in einem arbeitsteiligen Prozess von Ärzten und Krankenpflegern ermordet. Die behandelnden Ärzte in den psychiatrischen Einrichtungen füllten auf behördliche Anweisung hin Meldebögen über ihre Patienten aus, in denen unter anderem die jeweilige Heilungsaussicht sowie die Arbeitsleistung abgefragt waren. Auf der Basis dieser Eintragungen entschieden dann spezielle ärztliche Gutachter, wer in das Mordprogramm einbezogen werden sollte. Die selektierten Menschen wurden in Omnibussen aus ihren Anstalten abgeholt und in die Tötungseinrichtung gebracht. Dort halfen Krankenschwestern und -pfleger den Patienten beim Entkleiden, brachten sie zu einer kurzen ärztlichen Untersuchung, die vor allem der Ermittlung einer glaubhaften »natürlichen« Todesursache für die spätere Beurkundung diente, und führten sie in die Gaskammer. Ein Arzt öffnete das Ventil der Kohlenmonoxid-Flasche im Nebenraum und kontrollierte durch ein Fensterchen die Wirkung des eingelassenen Giftgases. Nach Abschluss des Tötungsvorgangs brachten SS-Männer die Leichen der Opfer zu den Verbrennungsöfen. Dabei kremierten sie stets mehrere Leichen gleichzeitig, sodass die Asche der Ermordeten vermengt wurde. Der größte Teil dieser Asche wurde an noch immer unbekanntem Ort verscharrt.
Die Familien der Opfer wurden vorsätzlich getäuscht. In den Briefen, mit denen die T4-Anstalt über den »plötzlichen und unerwarteten« Tod der Kranken informierte, wurden gezielt unwahre Angaben gemacht. Auch die den Angehörigen zugeschickten Todesurkunden waren aus Tarnungsgründen gefälscht: Weder trafen die dort genannten »natürlichen« Todesursachen zu, noch die angegebenen Sterbedaten und -orte. Die falschen Angaben dienten vor allem dazu, die Geschehnisse in der Stadt Brandenburg zu vertuschen. Dadurch wurde es möglich, im Zentrum dieser belebten Mittelstadt über 9.000 Menschen zu ermorden, ohne dass es zu Protesten durch die Bevölkerung kam. Durch die Verschleierungsmaßnahmen wurden zudem die Opfer konsequent aus der Geschichte getilgt: Mit ungenanntem Ziel aus ihren Anstalten verlegt und im Rahmen eines fabrikmäßigen Massenmords getötet, gruppenweise anonym verbrannt und zumeist namenlos verscharrt − noch nicht einmal ihr Tod wurde korrekt dokumentiert − verschwanden die Ermordeten schon bald aus der allgemeinen Erinnerung. Noch heute gehören sie deshalb zu den vergessenen Opfern der NS-Gewaltherrschaft. Das wichtigste Anliegen der neuen Gedenkstätte und ihrer Dauerausstellung besteht daher darin, den in Brandenburg ermordeten Menschen ihre Namen und ihre Identität zurückzugeben und sie dadurch in unserer Erinnerung zu verankern.
Ein erheblicher Teil der in Brandenburg ermordeten Patienten − mehr als zehn Prozent der namentlich bekannten Opfer − waren Juden. Jüdische Kranke wurden seit Sommer 1940 nicht länger über das übliche Meldeverfahren selektiert, sondern unabhängig von Heilungschancen oder Arbeitsfähigkeit allein aufgrund ihrer jüdischen Abstammung ermordet. Diese sogenannte »T4-Sonderaktion«, die in Brandenburg begann, gilt als Auftakt zum Holocaust. Sie war aber nicht die einzige Verbindung zwischen dem Kranken- und dem Judenmord. Ein anderes wichtiges Bindeglied stellt der Personaltransfer von der Brandenburger T4-Anstalt in die Vernichtungslager im Osten dar, durch den auch die Tötungstechnik auf die Mordstätten des Holocaust übertragen wurde.
Die neue Gedenkstätte befindet sich am historischen Ort des NS-Krankenmordes in der Stadt Brandenburg. Sie besteht aus einer Dauerausstellung im weitgehend original erhaltenen ehemaligen Werkstattgebäude des Brandenburger Alten Zuchthauses − das Sitz der T4-Anstalt war −, aus einem Gedenkort bei den Fundamenten der Anstaltsscheune, in der sich die Gaskammer und zeitweise auch das Krematorium befand, und schließlich aus einem Archiv- und Lernzentrum, das in einem ebenfalls zum Alten Zuchthaus-Komplex gehörenden Nachbargebäude untergebracht ist. Organisatorisch ist die neue Gedenkstätte Teil der seit 1993 von der Stiftung betriebenen Dokumentationsstelle Brandenburg, welche die seit 1975 bestehende kleine Gedenkstätte im Hinrichtungsraum des ehemaligen »neuen« Brandenburger Zuchthauses auf dem Görden betreut, wo in der NS-Zeit über 2 000 Menschen exekutiert wurden. Um die pädagogische Arbeit der Einrichtung in der Stadtmitte zu konzentrieren, wurde auch das Archiv der Dokumentationsstelle »Zuchthaus Brandenburg« und die Projektwerkstatt »Robert Havemann«, eine durch das Landes-Bildungsministerium geförderte außerschulische Bildungsstätte, an den Nicolaiplatz verlegt. Ziel war die Schaffung einer zentralen Stelle, die über die authentische Orte in der Stadt Brandenburg informiert, auf sie verweist und dem Besucher ihre Geschichte erschließt.
Bei der Außengestaltung der neuen Euthanasie-Gedenkstätte am Nicolaiplatz kam es uns vor allem darauf an, eine deutlich sichtbare Verbindung zwischen der Ausstellung im ehemaligen Werkstattgebäude und den Fundamenten der Gaskammer zu schaffen, um die Präsentation über die Krankenmorde mit dem historischen Ort dieser Verbrechen in Beziehung zu setzen. Im Rahmen der Sanierung und denkmalgerechten Instandsetzung des Bauwerks durch das Architekturbüro Uli Krieg (Brandenburg/Havel) wurde daher der Eingang zum Ausstellungsgebäude auf die den Fundamenten der Anstaltsscheune zugewandte Hausseite verlegt. Die dadurch erleichterte Bezugnahme auf den tatsächlichen Verbrechensort setzte Hans Dieter Schaal (Attenweiler) in seiner Ausstellungsgestaltung eindrucksvoll um: So dunkelte er die Ausstellungsräume durch graue Gaze komplett ab, nur ein einziges Fenster blieb frei. Durch dieses wird der Blick nach draußen gleichsam auf die Fundamente der Gaskammer fokussiert, die in der Ferne unter Bäumen erkennbar sind. Die Sichtachse zwischen der Ausstellung und dem historischen Ort wurde durch eine auf den Boden aufgemalte graue Linie betont, die im Ausstellungsraum beginnt und durch das einzige unverdunkelte Fenster hinaus über den Außenbereich zu den knapp 100 Meter entfernten Fundamenten verläuft. Neben diesen sind auf vier Metallstelen Porträts von dort ermordeten Menschen zu sehen.
Die mit 140 qm Fläche recht kompakte Dauerausstellung nimmt zwei Räume ein, deren erster, größerer von einem mächtigen hinterleuchteten Dokumentationstisch dominiert wird, der sich wie ein Rechteck um einen kreuzförmigen Deckenpfeiler in der Raummitte legt. An einer Seite ist der Tisch durch die Linie am Boden, die die Blickachse zu den Fundamenten symbolisiert, jäh abgeschnitten. Die dunkellackierten Schnittflächen samt Mittelbereich formen ein schwarzes Loch, das für den Tod der so jäh aus dem Leben gerissenen Opfer steht. Wände, Boden und Decken der ohnehin abgedunkelten Räume sind in Anthrazit gehalten, als einzige Lichtquellen dienen der Dokumentationstisch, mehrere ebenfalls hinterleuchtete Wandelemente sowie einige Deckenfluter, was den mit einer preußischen Kappendecke versehenen Räumen einen geradezu sakralen Ausdruck gibt.
Auf dem Dokumentationstisch im ersten Raum wird das Hauptthema der Ausstellung präsentiert: der Mord an rund 9 000 Kranken und Behinderten in dem zur Tötungsanstalt umgebauten Brandenburger Alten Zuchthaus. Als Mittel zur Illustration dienen − wie im Rest der Ausstellung auch − vor allem reproduzierte Fotografien und Dokumente sowie Filmsequenzen und interaktive Präsentationen, die in Medienstationen zur Verfügung stehen.
Nach einem kurzen Überblick über die »Geschichte des Ortes« wird zunächst die sogenannte Brandenburger Probetötung geschildert, bei der die Entscheidung für das Mordverfahren mit Giftgas fiel. Anschließend beschäftigt sich die Darstellung vor allem mit der Vorbereitung, Durchführung und Verschleierung der Euthanasie in Brandenburg sowie mit den Menschen, die ihr dort zum Opfer fielen. Dabei werden die verschiedenen Stationen des Krankenmords am Beispiel einzelner Opfer dargelegt, deren vollständige Lebensgeschichten − unter bewusstem Verzicht auf sensible Informationen aus den Krankenakten − in einer Medienstation dokumentiert sind. Zudem werden einige besondere Opfergruppen genauer betrachtet. In unmittelbarer Nähe − an hervorgehobener Stelle und durch ein großes Wandfoto optisch akzentuiert − ist den jüdischen Opfern der »Aktion T4« ein besonderes Ausstellungskapitel gewidmet.
In weiteren Medienstationen können Informationen zu den Herkunftsanstalten der in Brandenburg ermordeten Menschen abgerufen werden sowie ein nach Kriegsende aufgefundener Notizkalender des Tötungsarztes Irmfried Eberl, in dem dieser zahlreiche ankommende Patiententransporte festhielt. In einer beleuchteten Vitrine, die in den Dokumentationstisch eingelassen ist, wird schließlich eine Urnenplakette präsentiert, die für das Aschengefäß eines im Juni 1940 im Alter von vier Jahren in Brandenburg getöteten Buben angefertigt wurde. Es verweist auf die besondere Bedeutung dieses Objekts, dass als einziges Exponat der Ausstellung im Original zu sehen ist: Denn die kleine Plakette symbolisiert das fast spurlose Verschwinden der Opfer des Krankenmords aus der Geschichte.
Die Hintergründe der auf dem Dokumentationstisch geschilderten Geschehnisse sowie ergänzende Themen werden auf Wandelementen behandelt, und zwar im ersten Raum zunächst die Ideengeschichte und die historischen Grundlagen der NS-Euthanasie. Im zweiten Ausstellungsraum geht es dann um das Personal der Brandenburger T4-Anstalt − in einer Medienstation werden die verschiedenen Tätergruppen unter anderem anhand exemplarischer Einzelbiographien ausführlich dokumentiert −, um andere Krankenmorde während des Zweiten Weltkriegs neben der »Aktion T4« sowie um den Widerstand gegen die NS-Euthanasie in Berlin-Brandenburg, dessen bekannteste Protagonisten der Pfarrer Paul Gerhard Braune, der Amtsrichter Lothar Kreyssig und der Dompropst Bernhard Lichtenberg waren. Viele Mitarbeiter der Brandenburger Tötungsanstalt übernahmen später Schlüsselpositionen bei der Ermordung der ins »Generalgouvernement« deportierten Juden und transferierten die T4-Tötungstechnik in die NS-Vernichtungslager, wie ein eigener Ausstellungsschwerpunkt zur »Aktion Reinhardt« verdeutlicht.
Schließlich widmet sich die Ausstellung der Frage nach der Strafverfolgung von Euthanasie-Verbrechen in der Bundesrepublik und der DDR sowie dem Umgang der Stadt Brandenburg mit ihrer Geschichte seit 1945.
Eine Besonderheit der Ausstellung besteht darin, dass wir von einer Anonymisierung der Opfernamen bewusst abgesehen haben. Die in der Brandenburger T4-Anstalt ermordeten Patienten − und auch die wenigen dort von der Tötung »zurückgestellten« Kranken − erscheinen somit durchweg unter ihrem vollständigen Namen. Das Bemühen, den zumeist anonym verscharrten NS-Opfern mit ihren Namen auch ihre Identität zurückzugeben, ist im Hinblick auf KZ- und Holocausttote längst zu einem anerkannten Bestandteil der Erinnerungskultur geworden. Euthanasie-Geschädigte werden dagegen in Ausstellungen und Publikationen in aller Regel anonymisiert, oft unter Verweis auf die datenschutzrechtlichen Vorgaben der Archive.
Doch die Opfer des Krankenmords zählen zu den vergessenen Opfern der NS-Gewaltherrschaft. Für viele von ihnen wurde kein persönlicher Grabstein gesetzt, auch im öffentlichen Gedenken sind sie kaum präsent. Um diese Menschen in unserer Erinnerung zu verankern, bedarf es einer Personalisierung durch Nennung ihrer Namen, so das Ergebnis der Diskussion, die wir mit Mitgliedern der Beratungsgremien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten führten. Dass uns dies in Ausstellung und Katalog tatsächlich weitestgehend möglich ist, verdanken wir − neben dem Einverständnis Angehöriger − auch dem Entgegenkommen der von uns ausgewerteten Archive, deren Leiter sich fast alle der Auffassung anschlossen, dass die namentliche Nennung der Opfer die Voraussetzung für ein würdiges Gedenken ist. Am Ende der Ausstellung, in einem abgeschirmten und entsprechend gestalteten Bereich, ist deshalb ein Gedenkbuch für die Opfer ausgelegt, das in alphabetischer Folge die Namen von 8 237 Männern, Frauen und Kindern enthält, die in der T4-Anstalt Brandenburg ermordet wurden. Es ist das Ergebnis mehrjähriger akribischer Forschungstätigkeit, dennoch konnten aufgrund von Aktenverlusten knapp zehn Prozent der in Brandenburg getöteten Patienten noch nicht identifiziert werden. Um die persönlichen Daten der Opfer und die Privatsphäre ihrer Nachkommen so gut möglich zu schützen, wird das Gedenkbuch nicht publiziert; es ist nur in der Gedenkstätte für die Öffentlichkeit einsehbar.
In der durchgängig zweisprachigen Ausstellung (deutsch und englisch) wird schließlich besonderer Wert auf Barriere-Armut gelegt. Gebäudezugang, Ausstellungsräume und sanitäre Anlagen sind rollstuhlgerecht, der Dokumentationstisch ist fast überall unterfahrbar, sodass die darauf präsentierten Inhalte auch im Sitzen rezipiert werden können. Alle Tonfilme sind mit Untertiteln versehen, um sie für Hörbehinderte leichter erfassbar zu machen, die Bedienelemente für die Wand-Monitoren lassen sich auch vom Rollstuhl aus gut erreichen. Schließlich wurde ein spezieller Katalog zur Ausstellung erarbeitet, der zentrale Inhalte in Leichter Sprache präsentiert. Leichte Sprache ist eine Form der Barrierefreiheit, die Menschen mit Lernschwierigkeiten eine gleichberechtigte Teilhabe und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Ein Hörbuch zur Ausstellung für blinde Besucher steht dagegen leider noch aus.
Die Ausstellung wäre in dieser Form nicht möglich gewesen ohne die bereitwillige Unterstützung durch zahlreiche Archive, Museen, Gedenkstätten und andere Einrichtungen wie das Bundesarchiv und das Brandenburgische Landeshauptarchiv. Ein Teil der in der Ausstellung gezeigten Objekte wurde von Angehörigen hier ermordeter Menschen zur Verfügung gestellt, in erster Linie sehr persönliche Fotografien der Opfer aus dem Besitz der Familien.
Die Kosten für die Sanierung des Gebäudes und die Dauerausstellung betrugen rund 741 000 Euro. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Europäischen Union, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, stellten jeweils Fördermittel in Höhe von 357 000 Euro bereit. 26 800 Euro stammen aus dem Haushalt der Stiftung. Die Sanierung und Ausstattung der Projekt- und Archivräume (Archiv und Lernzentrum) im Nachbargebäude kostete 495 000 Euro, die vom Land Brandenburg aus Mitteln des Vermögens der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR bereitgestellt wurden. Die Recherchen für das Gedenkbuch schließlich wurden vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert. Zur Ausstellung ist ein Katalog in deutscher und in englischer Sprache erschienen. Ein weiterer in Leichter Sprache wurde jüngst publiziert.
Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg/Havel
Nicolaiplatz 28, 14770 Brandenburg an der Havel, Tel. 03381 7935112
brandenburg@stiftung-bg.de | www.stiftung-bg.de
Do+Fr 13–17 Uhr, Sa+So 10–17 Uhr
Mi+Do 8–13 Uhr Führungen und Projektangebote der Projektwerkstatt »Robert Havemann« für Schulklassen
Führungen nur nach Anmeldung: brandenburg@stiftung-bg.de
Kataloge zur Ausstellung
Astrid Ley, Annette Hinz-Wessels (Hrsg.): Die Euthanasie-Anstalt Brandenburg an der Havel, Morde an Kranken und Behinderten im Nationalsozialismus
Band 34 der Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Metropol Verlag Berlin 2012
Astrid Ley, Annette Hinz-Wessels (Ed.): The »Euthanasia Institution« of Brandenburg an der Havel. Murder of the ill and handicapped during National Socialism
Band 35 der Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Metropol Verlag Berlin 2012
Uta George, Susanne Göbel, Stefan Göthling, Astrid Ley (Hrsg.):
Die Tötungsanstalt Brandenburg 1940. Behinderte Menschen wurden ermordet.
Texte in Leichter Sprache
Band 36 der Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Metropol Verlag Berlin 2012
Dr. Astrid Ley, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen, ist Kuratorin der Ausstellung zur Brandenburger Euthanasie-Anstalt und hat den Aufbau der neuen T4-Gedenkstätte geleitet.