Gedenkstätte Auschwitz

Eine Fortbildung zu den Häftlingen mit dem rosa Winkel
12/2017Gedenkstättenrundbrief 188, S. 37-42
Lutz van Dijk

Wie relevant ist bisher das Thema der Häftlinge mit dem Rosa Winkel, jener Männer die damals nach § 175 verurteilt worden waren, in der größten staatlichen Gedenkstätte in Polen, die fraglos international als das Symbol unmenschlicher Vernichtungspolitik der Nazis gilt und inzwischen jährlich von bis zu zwei Millionen Menschen aus aller Welt besucht wird?

In der offiziellen Ausstellung im Stammlager Auschwitz, das am Rand der Kleinstadt Oświęcim liegt, kommt das Wort »Homosexuelle« genau einmal vor: Auf jener weithin bekannten NS-Tafel in deutscher Schrift zur Erklärung farbiger Stoffwinkel, die in den Konzentrationslagern auf die Häftlingsuniform genäht werden mussten – wie zum Beispiel dem roten für politische Gefangene oder dem gelben für jüdische. Sonst gibt es keine Informationen über diese Gefangenengruppe oder gar Hinweise auf einzelne hier ermordete Häftlinge.

Was mag der Grund hierfür sein, zumal inzwischen in allen deutschen und österreichischen Gedenkstätten ehemaliger Konzentrationslager nicht nur Basis-Informationen gegeben werden, sondern häufig an Gedenktagen auch diese Opfergruppe nicht mehr vergessen wird? Im Juli 2016 gab der Leiter der Forschungsabteilung der Gedenkstätte Auschwitz, Dr. Piotr Setkiewicz, mir gegenüber als Gründe vor allem an (siehe auch meinen Beitrag im Gedenkstätten-Rundbrief Nr. 184, 12/2016): Es sei eine relativ kleine Gruppe gewesen, es wären ausschließlich Deutsche, und es sei im heutigen Polen noch immer nicht leicht, mit Jugendlichen über Sexualität zu sprechen, besonders über die Sexualität von Minderheiten.

Umso beachtenswerter war es, als der stellvertretene Direktor der Gedenkstätte Auschwitz, Andrzej Kacorzyk, mir am 15. März 2017 eine Einladung sandte, in der er die Durchführung einer Fortbildung zu diesem Thema begrüßte: »Ich freue mich schon auf das Gespräch im Oktober. Bitte schreiben Sie, an welchen Tagen Sie Zeit haben, mich in der Gedenkstätte zu besuchen. Danke für Ihre Initiative des Treffens mit unseren Guides. Das ist eine gute Idee, das Thema der homosexuellen Auschwitz-Häftlinge zu vermitteln.«

Mehrere deutsche wie polnische Kolleginnen und Kollegen maßen dieser Einladung große Bedeutung bei, da es so etwas bislang nicht gegeben habe. Freundinnen und Freunde aus Krakau und Warschau warnten mich vor möglichen Aggressionen oder gar Störungen, die sich auch gezielt gegen meine Person richten könnten. Einige von ihnen hatten selbst Erfahrungen mit Gewalt rechtsextremer Gruppen in Polen gegen sexuelle Minderheiten machen müssen. Was würde nun – 2017 – möglich sein? Aber war es nicht gerade jetzt darum besonders wichtig, für ein auch offizielles Erinnern an die bislang vergessenen Häftlinge mit dem Rosa Winkel einzutreten?

Der vorliegende Bericht beschreibt sowohl die konkrete Fortbildung am 4. Oktober 2017 im Seminarraum der Gedenkstätte Auschwitz als auch die Premiere der polnischen Ausgabe des Buches »Verdammt starke Liebe« am folgenden Tag im Goethe Institut in Krakau, der bisher einzige veröffentlichte autobiografische Bericht eines polnischen Häftlings, der im besetzten Polen (in diesem Fall im Dezember 1942 nach § 175 von einem deutschen Gericht in Toruń, damals: Thorn) verurteilt worden war.

Fortbildung

Die Veranstaltung war für den späten Nachmittag »nach Dienstschluss« angesetzt, selbstverständlich freiwillig. Schon im Sommer waren Einladungen an alle fast 300 Guides gegangen, die hier Führungen in vielen Sprachen anbieten. Fünfzig von ihnen hatten sich angemeldet und trotz schwerem Unwetter kurz vorher, waren sogar noch mehr erschienen, einige triefend nass.

Um zwei Fragen sollte es vor allem gehen:

Q - Warum schufen die Nazis diese Gruppe von Gefangenen, wie geschah die Verfolgung – und wer genau gehörte zu ihnen (auch hier in Auschwitz)?

Q - Wie und an welcher Stelle könnte dieses Wissen von den Guides in Zukunft eingebracht werden: Sei es als Impuls während einer Führung oder auch bei Fragen von Besuchern?

Bislang unbekannte Fakten

Im Juli 2016 hatte mir Dr. Piotr Setkiewicz die Zahl von 77 Gefangenen genannt, die in Auschwitz als Rosa-Winkel-Häftlinge namentlich bekannt seien. Der Hannoveraner Forscher Rainer Hoffschildt kann inzwischen aufgrund seines Studiums der Eingangslisten 131 §-175-Häftlinge für Auschwitz nachweisen (darunter vier Tschechen und zwei Polen). Das hört sich zunächst nach sehr wenigen Betroffenen an. Hierbei ist jedoch daran zu erinnern, dass von den rund 1,1 Millionen ermordeter Menschen in Auschwitz nur von etwa 400 000 überhaupt Karteikarten angelegt wurden. Von diesen wiederum wurde ein Großteil bei der Räumung des Lagers von der SS vernichtet.

Und: Nicht alle nach § 175 verurteilten Männer waren auch homosexuell. Es gab auch Verurteilungen aufgrund von Denunziationen, die keineswegs sicher die wahre sexuelle Identität des Verurteilten belegen. Darüber hinaus gab es auch homosexuelle Gefangene in Auschwitz, die nicht den Rosa Winkel trugen, weil sie zum Beispiel als Juden oder als einer der anderen Opfergruppen zugehörig inhaftiert waren – oder weil es ihnen gelungen war, im Rahmen der Deportation nach Auschwitz den Rosa Winkel gegen einen anderen einzutauschen.

Für viele ist es neu, dass Gefangene nach § 175 nicht nur Deutsche waren, sondern ab dem Zweiten Weltkrieg auch Angehörige anderer Nationen. Unbekannt ist vielen auch, dass von den uns bisher bekannten Fällen die meisten, mehr als 70 Prozent derjenigen, die hier wegen § 175 nach Auschwitz gekommen waren, unabhängig vom Alter nach wenigen Monaten an den schlimmen Lagerbedingungen starben und nicht zuletzt, weil sie auch von vielen Mitgefangenen als »minderwertig« angesehen und behandelt wurden.

Sodann werden weitere Hintergründe zur NS Ideologie erklärt: Warum zum Beispiel ab 1936 die Verfolgung von Homosexualität (§ 175) und Abtreibung (§ 218) von der Polizei in einem Amt zusammengelegt worden war, da beides als »Schaden an der wichtigen Vermehrung des Volkes« angesehen wurde.

Außer den inhaltlichen Ausführungen hatte ich zwei auf farbigem Papier gedruckte Zitate in Polnisch vorbereitet. Für diejenigen, die noch immer zweifeln, ob es überhaupt Gefangene mit dem Rosa Winkel auch in Auschwitz gegeben habe, sind es die folgenden Sätze aus den Erinnerungen des ehemaligen Lagerkommandanten Rudolf Höß (1900–1947), die jener kurz vor seiner Hinrichtung 1947 notierte: »Bei diesen half keine noch so schwere Arbeit, keine noch so strenge Aufsicht … Da sie von ihrem Laster nicht lassen konnten oder nicht wollten, wussten sie, daß sie nicht mehr frei würden. Dieser stärkst wirksame psychische Druck bei diesen meist zart besaiteten Naturen beschleunigte den physischen Verfall. Kam dazu noch etwa der Verlust des ›Freundes‹ durch Krankheit oder gar durch Tod, konnte man den Exitus voraussehen. Der ›Freund‹ bedeutete diesen Naturen in dieser Lage alles. Es kam auch mehrere Male vor, daß zwei Freunde gemeinsam in den Tod gingen.«

Alle Teilnehmenden erhalten Zeit, diese Aussagen von Höß mit ihrem jeweiligen Nachbarn zu besprechen. Einige melden sich: »Höß hat sie nicht als Menschen gesehen, sondern als Naturen.« – »Er hat gar nicht erkannt, dass einige trotz der Bedingungen hier sogar noch Freunde füreinander waren.« – »Er schreibt das Wort ›Freund‹ in Anführungszeichen, was seine Missachtung erkennen lässt.«

Alle Guides verfolgen den Workshop mit deutlichem Interesse. Immer wieder melden sich Einzelne mit Fragen. Zum Beispiel: »Aber es gab doch auch homosexuelle Nazis, wie zum Beispiel Ernst Röhm. Kann man Homosexualität überhaupt entschuldigen?« Ich antworte, dass sexuelle Orientierungen ein nicht selbst gewähltes Merkmal der menschlichen Persönlichkeit sind wie die Haarfarbe oder der Geburtsort. Ich spreche auch über mich. Eine Überzeugung und daraus abgeleitete kriminelle Taten kann man verurteilen, aber nicht unveränderliche Persönlichkeitsmerkmale, sicher auch nicht Überzeugungen oder Religionen, die sonst niemandem schaden. Ich plädiere weiter auch in der historischen Forschung dafür, nicht allgemein einen »Zusammenhang« zwischen Homosexualität und Nationalsozialismus zu konstruieren, sondern klar zu unterscheiden zwischen Tätern und Opfern. Erneut angeregte Diskussion im Saal.

Eine andere Frage: »Gab es auch weibliche Gefangene nach § 175 oder sonst lesbische Rosa Winkel Häftlinge?« Nein, die gab es nicht, da der § 175 nur Männer verurteilte. Gleichzeitig weise ich darauf hin, dass es auch lesbische Mädchen und Frauen in Auschwitz gab, die allerdings unter anderen Vorzeichen hierhergekommen waren. Ich berichte unter anderem von der Liebesgeschichte von Alice Carlé (1902–1943) und Eva Siewert (1907–1997), die der Berliner Forscher Raimund Wolfert recherchiert hat: Alice wurde im September 1943 als Jüdin nach Auschwitz deportiert und ermordet, ihre Freundin Eva berichtete später von ihrer Liebe.

Teil zukünftiger Führungen

Im zweiten Teil geht es darum, wie die Guides auf mögliche Fragen reagieren können. Alle kennen die Tafel, auf der an einer Stelle im Stammlager die Farben der Winkel erklärt werden. Jeder erhält in Kopie die in Auschwitz aufgenommenen Fotos der Rosa-Winkel-Häftlinge Oskar Birke (1893–1941), einem Bauern und Rudolf von Mayer (1905–1942), einem Gerichtsassessor: Worauf basierte ihre Verurteilung nach § 175? Woran starben sie mit nur 48 beziehungsweise 36 Jahren nach wenigen Monaten in Auschwitz?

»Ist ein Erinnern an die Häftlinge mit dem Rosa Winkel nicht ein Affront gegen andere verfolgte Gruppen?«, fragt jemand. An dieser Stelle lesen wir das zweite vorbereitete Zitat auf Polnisch, das ebenfalls Anlass für gute Gespräche bietet. Als es in der Gedenkstätte des ehemaligen KL Dachau bei München zu einem Streit unter Überlebenden Mitte der 1990er-Jahre gekommen war und ein Gedenkkranz einer schwulen Gruppe sogar hatte entfernt werden müssen, wurde der Vorsitzende des Komitees der Überlebenden von Dachau, Max Mannheimer (1920–2016), um Rat gefragt. Er erinnert sich: »Im Jahr 1995 ist mir als Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau die Rolle zugefallen, einen Streit zu einem friedvollen Ende zu führen. Meine Überzeugung ist es immer gewesen, dass wir alle Opfer waren, die wir wegen der Nazi-Ideologie in das KZ gebracht worden waren. Und ein jeder – gleich welcher Winkelfarbe – hat das Recht, gehört und gewürdigt zu werden. Der Schwur ›Nie wieder!‹ … gilt selbstverständlich auch für die Homosexuellen.« (Zitiert nach einem Brief von Albert Knoll, Archivar in der Gedenkstätte Dachau, vom 6. März 2017).

Am Ende der Fortbildung wird die eingangs genannte Geschichte von Stefan T. Kosiński (1925–2003) vorgestellt, der der bislang einzige namentlich bekannte polnische Homosexuelle und nach § 175 verurteilte Häftling war, dessen Jugenderinnerungen nun erstmals auch auf Polnisch erscheinen. Stefan T. Kosiński war niemals in Auschwitz, aber in verschiedenen anderen Lagern, unter anderem in einer Außenstelle des KL Stutthof. Die polnische Ausgabe des Buches ist mit einem ausführlichen Nachwort der Warschauer Historikerin Dr. Joanna Ostrowska versehen sowie einem Geleitwort von Robert Biedroń, dem bislang einzig offen schwulen Bürgermeister Polens. Robert Biedron schreibt darin unter anderem: »Dieses Buch ist heute besonders wichtig, sowohl in Europa wie in Polen, weil es zeigt, wie nötig Toleranz und Achtung anderen gegenüber sind. Und es macht auch deutlich, wie leicht es ist, das Leben von Menschen zu zerstören durch die Missachtung ihrer Würde.«[1]

Auch hier gibt es Nachfragen. Das Interesse der anwesenden Guides am Thema ist beeindruckend. Noch nach Veranstaltungsende kommen einzelne nach vorn mit weiteren Fragen. Jeder möchte ein Exemplar des Buches mit dem polnischen Titel »Cholernie mocna miłość« mit nach Hause nehmen.

Buchvorstellung

Zur abendlichen Buchvorstellung im Goethe-Institut, am Hauptmarkt in der Krakauer Altstadt gelegen, erscheinen rund 30 Interessierte. Anwesend ist auch der Direktor des Goethe Instituts, Daniel Göpfert, sowie die in der Vorbereitung engagierte Bibliotheksleiterin, Elżbieta Jeleń. Außer der Buchvorstellung sollen auch Dr. Joanna Ostrowska und ich auch von dem polnischen Schriftsteller Marcin Wilk interviewt werden.

Gegen viele Widerstände hatte sich Dr. Ostrowska zusammen mit Aleksandra Małecka vom Verlag »Ha!art« für eine polnische Ausgabe von »Verdammt starke Liebe« eingesetzt. Die Übersetzung ist dem Goethe Institut zu verdanken, die Druckkosten wurden von einer Unterstützergruppe aus Deutschland und den Niederlanden zusammengetragen. Dr. Ostrowska berichtet von ihrem Besuch bei Familienangehörigen von Stefan T. Kosiński in Toruń, wo Stefan 1925 geboren wurde. Niemand dort hatte bisher auch nur eine Ahnung vom Doppelleben des Bruders und Onkels – auch damals wussten nur seine Mutter und sein inzwischen ebenfalls verstorbener älterer Bruder vom wahren Grund seiner Verhaftung im Jahr 1942. Die offizielle Version war, dass er wie der Vater zur Zwangsarbeit in Deutschland gewesen sei.

Mit Tränen in den Augen sagt Dr. Ostrowska: »Warum dauerte es in Polen über 26 Jahre, bis seine Geschichte nun auch hier bekannt wird? Was für ein Land, in dem er nach den Schrecken der Nazi-Herrschaft auch nach 1945 bis zu seinem Tode 2003 lieber anonym blieb, als die Wahrheit zu sagen.« Dann erzählt sie von der ersten Demonstration sexueller Minderheiten hier in Krakau 2004, an der sie als junge Studentin teilnahm: »Wir waren damals bestimmt 1000 friedliche, junge Leute. Die aggressiven Gegner unserer Demonstration schrien von Anfang an Obszönitäten. Die Polizei tat nichts. Plötzlich flogen die ersten Steine gegen uns. Einige wurden auch gepackt und geschlagen. Mit ein paar Freunden rannte ich in einen Laden, wo wir uns über eine Stunde versteckten, netterweise geduldet von der ebenfalls erschrockenen Ladenbesitzerin. Es dauerte zwei Jahre, bevor wir uns wieder versammelten. Seitdem gibt es jedes Jahr eine Pride Demo für sexuelle Minderheiten auch hier.«

Während der Diskussion meldet sich auch Dr. Piotr Trojański von der Pädagogischen Fakultät der Universität Krakau zu Wort. Er berichtet von dem neuen europäischen Unterrichtsprojekt gegen Diskriminierung von Minderheiten unter dem Titel »Geschichten, die bewegen«, in dem unter anderen auch die Geschichte von Stefan T. Kosiński aufgenommen wurde. Im November 2017 wurde dieses Projekt im berühmten jüdischen Museum Polin in Warschau der polnischen Öffentlichkeit vorgestellt[2].

Am Ende wird ein kurzer Film gezeigt, der Stefan T. Kosiński auf seiner ersten Lesereise in den USA zeigt, wo er 1995 erstmals öffentlich über sein Leben sprach und sowohl von der Steven Spielberg Foundation in Los Angeles als auch dem Holocaust Museum in Washington interviewt wurde. Es gibt langen Beifall von allen Anwesenden.

Als ich zu Dr. Ostrowska bedauernd sage, dass doch eher wenig Menschen zu diesem besonderen Abend gekommen seien, entgegnet sie: »Aber die gekommen sind, waren ganz besondere Menschen.« Unter anderem nennt sie den Musiker Cezary Tomaszewski und weist auf einen Herrn, der in der ersten Reihe saß: »Das ist Professor Grzegorz Niziołek, der in der Theaterwelt Polens einen Namen hat und erst vor Kurzem sein öffentliches und viel beachtetes Coming out hatte.« Wie Recht sie hat, merke ich auch beim Signieren der Bücher. »Wir sind Wojtek und Michael«, stellen sich zwei junge Männer vor. »Vielleicht freut es Sie zu erfahren, dass wir beide eine Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg eingereicht haben, damit unsere Beziehung auch in Polen offiziell anerkannt wird.«

 

Dr. Lutz van Dijk, Historiker, Pädagoge und Schriftsteller, ab 1979 Lehrer in Hamburg, seit 1992 Mitarbeiter der Anne Frank Stiftung in Amsterdam. 2001–2018 Mitbegründer und Ko-Direktor der südafrikanischen Stiftung HOKISA für von Aids betroffene Kinder und Jugendliche in einem Township bei Kapstadt. Mehr unter: www.lutzvandijk.co.za

[1] In Deutschland gibt es außer den Jugenderinnerungen von Stefan T. Kosiński unter dem Titel »Verdammt starke Liebe« (2. Auflage 2017) auch einen Band mit seiner Korrespondenz: »›Endlich den Mut …‹ – Briefe von Stefan T. Kosiński (1925–2003)«, Berlin 2015.

[2] Das EU Unterrichtsprojekt »Stories that move – Toolbox against Discrimination« wird koordiniert vom Amsterdamer Anne Frank Haus und ist seit Sommer 2017 online in Englisch, Deutsch, Niederländisch, Polnisch, Slowakisch, Ukrainisch und Ungarisch, zugänglich im Internet. Es wird ständig aktualisiert: www.storiesthatmove.org