Am 24. Oktober 2004 wurde auf dem Gelände der Tagungsstätte der Evangelischen Jugend in Neckarzimmern der Grundstein für das Mahnmal zur Erinnerung an die am 22. Oktober 1940 deportierten badischen Juden eingeweiht. Auf einer – frei zugänglichen – Wiese des Tagungsgeländes bildet ein Betonfundament in 50 cm Streifenbreite einen 25 mal 25 m großen Davidstern. Dieser Stern wird die Erinnerungssteine aus den Deportationsorten aufnehmen. Einige sind bereits fertig gestellt, andere sind noch in Bearbeitung.
Das Neckarzimmerer Mahnmal ist die einzige Gedenkstätte, die an die deportierten badischen Juden und den 22. Oktober 1940 erinnert. Es entstand im Rahmen des ökumenischen Jugendprojekts Mahnmal, das ich hier vorstellen möchte.
Der 22. Oktober 1940 und die Deportation der badischen Juden in das Lager Gurs in Südwestfrankreich
Ausgangspunkt des Jugendprojektes Mahnmal ist die Deportation am 22. Oktober 1940, dem schwarzen Tag der badischen Geschichte. Die NS-Gauleiter von Baden und der »Saarpfalz«, Robert Wagner und Josef Bürckel, sahen nach der Niederlage Frankreichs im Sommer 1940 die Möglichkeit gekommen, ihre »Gaue« als die ersten im Deutschen Reich für »judenfrei« zu erklären. Eine zwischen der deutschen Waffenstillstandskommission und Vertretern der französischen Vichy-Regierung getroffene Vereinbarung beinhaltete die Abschiebung der französischen Juden und Jüdinnen aus dem Elsass und aus Lothringen. Die Gauleiter, zu deren Verwaltungsbereich die beiden besetzten Gebiete nunmehr gehörten, legten diese Vereinbarung vertragswidrig aus und veranlassten am 22. Oktober 1940 die Ausweisung der jüdischen Bevölkerung aus ihrem Herrschaftsbereich nach Frankreich.
Die Opfer waren von der Aktion völlig überrascht. Am 22. Oktober 1940 erschienen Gestapo-Männer an ihren Wohnungstüren und forderten sie auf, ihre Sachen zu packen. Manchen der Deportierten ließ man nicht einmal die zwei Stunden, welches ein für die Abwicklung der sogenannten Abschiebeaktion vorbereitetes Merkblatt vorsah. Für den Transport der etwa 6 500 Personen stellte die Reichsbahn neun Sonderzüge bereit, die bei Breisach den Rhein passierten und von den französischen Behörden schließlich zu dem in den Pyrenäen gelegenen Lager Gurs weitergeleitet wurden. Als die Deportierten dort ankamen, befanden sich ca. 900 Menschen im Lager. Innerhalb weniger Tage stieg ihre Zahl auf über 13 000 an. Durch Stacheldraht zur Außenwelt abgesperrt, waren die Internierten auf einer Fläche von etwa drei Quadratkilometern eingesperrt.
Das »Camp de Gurs« wurde 1939 von der französischen Regierung zur Aufnahme von Flüchtlingen aus dem spanischen Bürgerkrieg errichtet. Es lag in Südfrankreich am Fuße der Pyrenäen, nahe der spanischen Grenze. Insgesamt waren zwischen 1939 und 1945 über 60 000 Menschen in Gurs interniert. Das Lager bestand aus ca. 380 Baracken, die weder sanitäre Anlagen noch Trennwände und verglaste Fenster hatten. In einer Baracke waren etwa 50 bis 60 Menschen untergebracht. Die Lagerverwaltung Gurs war auf die Unterbringung und Verpflegung der über 6 000 Menschen in keiner Weise vorbereitet. Es fehlten ausreichend Nahrung, Medizin und Kleidung. Zu der bitteren Kälte kam noch eine Ruhrepidemie, die Hunderte von Menschen das Leben kostete. Die meisten Todesopfer forderten die Wintermonate zwischen November 1940 und April 1941. Es waren vor allem ältere und gebrechliche Menschen, die sich von dem Schock der Deportation nicht mehr erholen konnten und keine Kräfte mehr besaßen, um den Lagerbedingungen standhalten zu können.
Verschiedene jüdische und christliche Hilfsorganisationen versuchten, den Internierten das Leben zu erleichtern und besorgten Medikamente, Kleidung und Essen. Einige der Deportierten wurden ab Februar 1941 in kleinere Nebenlager verlegt. Dort fanden sie etwas bessere hygienische Verhältnisse vor und eine ausreichendere Versorgung mit Lebensmitteln.
Das Lager Gurs mit seinen Nebenlagern ist nicht mit den Todeslagern im Osten gleichzusetzen; es war kein Vernichtungslager wie Auschwitz oder Treblinka. Wer im Besitz von Auswanderungspapieren war, durfte bis Sommer 1942 legal auswandern, allerdings nur in solche Länder, die nicht oder noch nicht in den Krieg eingetreten waren. Anderen gelang es mit Hilfe von Widerstandsgruppen und Hilfsorganisationen aus den Lagern zu fliehen und im Untergrund die Verfolgungszeit zu überleben. Für die meisten der Deportierten bedeutete jedoch Gurs eine Zwischenstation auf ihrem Leidensweg. Ab März 1942 veranlasste Theodor Dannecker, der Leiter des Judenreferates der Gestapo und Bevollmächtigter Eichmanns in Frankreich, Transporte in den Osten. Die aus Viehwagen zusammengestellten Deportationszüge wurden über das Sammellager Drancy bei Paris nach Auschwitz bzw. Sobibor weitergleitet. Die allermeisten der Deportierten wurden noch am Tag ihrer Ankunft in den KZs ermordet.
Die Idee des Jugendprojekts
Die Deportation traf insgesamt 137 Gemeinden. Die meisten Deportierten kamen aus Mannheim (über 2 000 Personen) und aus Karlsruhe (ca. 900), aus einigen Orten wurde nur eine Person deportiert, wie z.B. aus dem kleinen Weiler Saig im Hochschwarzwald. In etlichen der 137 Gemeinden ist das Gedenken an den 22. Oktober 1940 Teil der kommunalen Erinnerungskultur, in anderen Orten ist nicht einmal bekannt, dass jüdische Menschen dort lebten und verfolgt wurden.
Die Idee des Jugendprojekts ist so einfach wie genial: In jedem der Deportationsorte sollen Jugendgruppen oder Schulklassen sich der Deportationsgeschichte annehmen und zwei identische Gedenksteine herstellen. Einer der beiden Gedenksteine soll in der Gemeinde bleiben und dort einen angemessen Standort erhalten, der andere wird Teil des zentralen Mahnmals in Neckarzimmern. So hat das Projekt einen dualen Charakter mit dem Mahnmal als zentralen Fixpunkt und den dezentralen Aktivitäten der Gruppen vor Ort. Der künstlerische Leiter des Projektes Karl Vollmer aus Gondelsheim, von dem der Entwurf für das Mahnmal stammt, verwies bei der Grundsteinlegung auf den Prozesscharakter des Projektes. Er selbst habe lediglich den »statischen Teil« geschaffen. »Der andere Teil – der dynamische – ist die Erinnerungsarbeit der Jugend in den Heimatgemeinden und die Anfertigung der Steine als Erinnerungszeichen«.
Die Idee zu diesem Projekt wurde von dem katholischen Arbeitskreis »erinnern und begegnen – forum christlicher gedenkarbeit« entwickelt. Da aber der Umfang des landesweiten Projektes die Möglichkeiten eines ehrenamtliches Gremiums übersteigt, wurde die Verantwortung für seine Durchführung an die hauptamtliche Struktur der katholischen Jugendarbeit der Erzdiözese Freiburg übergeben. Seit 2002 ist auch das Amt für Evangelische Kinder- und Jugendarbeit der Badischen Landeskirche als Projektpartner beteiligt. Die ökumenische Dimension erweitert den Kreis der anzusprechenden Gruppen und Personen.
Der Standort Neckarzimmern
Lange war unklar, wo das Mahnmal seinen Standort finden würde. Klar war nur, dass es auf dem Gelände einer kirchlichen Einrichtung, die von vielen Jugendlichen frequentiert wird, errichtet werden sollte. Von der Geschichte der Deportation her gesehen, hätte sich natürlich Karlsruhe als Hauptstadt des ehemaligen Landes Baden angeboten, von wo aus der Befehl zur Deportation ergangen war oder Mannheim, wo über 2 000 Menschen dem Deportationsbefehl folgen mussten. Nach einem längeren Suchlauf entlang der Rheinschiene wurde die Peripherie ins Auge gefasst. Schließlich fand sich in der Tagungsstätte Neckarzimmern ein geeigneter Ort. Neckarzimmern liegt zwar im nordöstlichen Teil Badens, betrachtet man aber die Karte mit den Deportationsorten, so zeigt es sich, dass die meisten in Nordbaden liegen.
Die Tagungsstätte hat für das Projekt eine zusätzliche Symbolkraft, da auf seinem Gelände während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeiter interniert waren. Aber auch andere Orte der Region Oberer Neckar waren Schauplatz nationalsozialistischer Verfolgung. KZ-Häftlinge mussten Zwangsarbeit in den Gipsstollen für die Rüstungsindustrie der Wehrmacht leisten, die zahlreichen jüdischen Gemeinden fielen dem Rassenwahn zum Opfer – unter diesen auch die israelitische Gemeinde Neckarzimmern, deren letzte dort noch lebenden Mitglieder ebenfalls am 22. Oktober 1940 verschleppt wurden. Diese dunkle Seite der Geschichte wird dokumentiert durch etliche Gedenkstätten und Gedenkorte in der Region. Das Mahnmal in Neckarzimmern ist ein weiterer Baustein dieser regionalen Erinnerungskultur.
Die Projektleiter
Bei ihren Recherchen erhalten die Gruppen Unterstützung durch den evangelischen und den katholischen Projektleiter. Diese haben die Aufgabe, das Jugendprojekt zu koordinieren und stehen den Gruppen gemeinsam mit weiteren sachkundigen Personen beratend zur Seite. Zum Service der Projektleiter gehört auch die Bereitstellung von Informationen und Materialien sowie eine Fotoausstellung zur Deportation der badischen Juden und Jüdinnen und eine Computerpräsentation mit den wichtigsten Informationen über das Projekt. Je nach Möglichkeit sind sie auch bereit, vor Ort das Projekt näher zu erläutern und bei der Entwicklung lokaler Initiativen mitzuwirken. Sie vermitteln ebenso Kontakte zu Zeitzeugen, halten Vorträge zum Thema und geben Literaturhinweise zur Geschichte der badischen Juden und Jüdinnen, der jüdischen Gemeinden, der Deportation und zum Lager Gurs.
Die Projektleiter pflegen eine homepage (www.mahnmal-projekt.de), die einen aktuellen Überblick über den Stand des Projektes bietet. Dort finden sich auch die Ergebnisse derjenigen Gruppen, die ihre Dokumentation bereits abgeschlossen haben, Presseartikel, eine Link-Sammlung und Fotos von Aktionen.
Die Gruppen
Zielgruppe des Projektes sind in erster Linie kirchliche Jugendgruppen, Firmgruppen, Konfirmandengruppen und Pfadfinderstämme. Um diese zu erreichen, wurden die badischen Pfarreien und die kirchlichen Amtsträger und Funktionäre mit Informationsmaterial versorgt und über die Bedingungen des Projektes informiert.
Eine von den Projektleitern herausgegebene Arbeitshilfe gibt Hinweise, wie auf eine sinnvolle Weise in die Gedenkarbeit und Spurensuche vor Ort eingestiegen werden kann. Dort werden auch Fragen formuliert, die bei der Spurensuche hilfreich sein können.
• In welchen Häusern haben die Juden/Jüdinnen gelebt?
• Wie waren ihre Namen?
• Welche Berufe hatten sie?
• Wie waren sie in die Gesellschaft integriert?
• Wie hat sich die Bevölkerung ihnen gegenüber verhalten?
• Welche politischen Veränderungen beeinflussten ihr Leben, gerade auch in ihren Heimatorten?
• Wo feierten sie Gottesdienste? Gibt oder gab es eine Synagoge am Ort?
• Gibt es noch andere Bauwerke, die mit der jüdischen Geschichte des Ortes in Verbindung stehen (z.B. ehemalige jüdische Schule, Gaststätte, Ritualbad usw.)?
• Gibt es hebräische Hausinschriften am Ort? Was bedeuten diese?
• Wo ist der nächste jüdische Friedhof? Was bedeuten die Symbole, die auf manchen Grabsteinen zu sehen sind?
Als Einstieg in die Spurensuche schlägt die Arbeitshilfe vor:
• Entdeckungsreisen vor Ort
• Forschungsarbeiten in Archiven (z.B. der Gemeinde, in Zeitungsarchiven)
• Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen (Menschen, die das Geschehen miterlebten und Überlebende der NS-Verfolgung)
Die Gruppen sind aufgefordert die Ergebnisse ihrer Spurensuche zu dokumentieren und der lokalen Öffentlichkeit vorzustellen. Dies geschieht z.B. in Form von Ausstellungen, einer Computerpräsentation, eines Videos, einer schriftlichen Veröffentlichung, von dokumentierten Zeitzeugengesprächen z.B. auf einer Kassette oder in künstlerischer Form.
Gestaltung der Memorialsteine
Im Zentrum des Projektes stehen natürlich die beiden Gedenksteine pro Deportationsort, für deren Gestaltung von der Projektleitung einige Vorgaben gemacht werden, die unbedingt eingehalten werden müssen:
• Die Steine sollten zwischen 0,7 m und 1 m hoch sein.
• Die Grundfläche sollte möglichst genau 0,5 m x 0,5 m betragen.
• Zur Befestigung der Steine sollen zwei Bohrlöcher von 35 cm Tiefe und 2,5 cm Durchmesser vorgefertigt werden.
• Auf den Steinen soll der Deportationsort stehen, nicht aber die einzelnen Namen der Deportierten.
• Es müssen wetterfeste Materialien verwendet werden.
• Bei der Verwendung von jüdischen Symbolen soll Rücksprache mit den Projektleitern gehalten werden.
• Spezifisch christliche Symbole wie das Kreuz sollten nicht verwendet werden.
• Da die Steine in einem etwa 20 cm großen Abstand angeordnet werden, sollte die Vorderseite des Steines im Zentrum der Gestaltung stehen.
Die Umsetzung des Projektes durch die Gruppen
So einfach das Projekt in der Beschreibung klingt, so aufwändig ist die Umsetzung für die Gruppen. Insbesondere für selbst organisierte Jugendgruppen ist es bereits eine große Herausforderung in den Besitz von zwei Steinen zu kommen. Hier sind sie in der Regel auf die Unterstützung von Erwachsenen angewiesen, die ihnen Kontakte zu Steinmetzen, Archiven, Gemeindeverwaltungen usw. vermitteln. Auch bei der Befragung von Zeitzeugen ist oft die Hilfe von Erwachsenen notwendig. Deshalb ist es auch kein Zufall, dass vorwiegend Gruppen sich beteiligen, die von hauptamtlichen Mitarbeitern wie Pfarrern oder Diakonen, geleitet werden. Es sind auch einige Schulen engagiert, die das Projekt in den fächerübergreifenden Unterricht einbauen.
Bereits bei der Grundsteinlegung konnten die ersten 14 Gedenksteine begutachtet werden. Es sind Steine aus Grötzingen, Offenburg, Ihringen, Kirchen bei Lörrach, Kleineichholzheim, Flehingen, Offenburg, Messelhausen, Schriesheim, Breisach, Haslach im Kinzigtal, Eichstetten, Kuppenheim und Neckarzimmern. Sie wurden von einem in Neckarzimmern ansässigen Steinmetz sorgfältig in das Betonband verankert.
In der Regel haben die Gegenstücke der auf dem Mahnmal angebrachten Steine einen würdigen Platz in der jeweiligen Heimatgemeinde gefunden. Es gab aber in dem einen oder anderen Ort Widerstände, wie z.B. in einer Gemeinde im badischen Bauland. Dort wurde sogar eine Leserbriefkampagne gestartet um die Aufstellung des Steines auf dem zentralen Gemeindeplatz zu verhindern. Der Tenor der Kampagne lautete: Ein Holocaust-Mahnmal in Berlin ist genug.
Beachtlich sind die dokumentarischen Ergebnisse der Gruppen. Während eine Gruppe eine Ausstellung über die Deportierten organisierte, kreierte eine andere Gruppe eine Homepage. Wieder eine andere Gruppe verfasste eine Broschüre zu den Schicksalen der Deportierten aus ihrer Gemeinde.
Das Mahnmal – obwohl bislang nur mit wenigen Gedenksteinen bestückt – stößt auf großes Interesse der in der Tagungsstätte untergebrachten Gruppen und Schulklassen, die die mit ihm verbundene Thematik oft in ihr Tagungs- bzw. Freizeitprogramm einbeziehen. Es kommen auch bewusst Gruppen aus Deportationsorten, um ihren Stein dort im Ramen eines Wochenendprojektes herzustellen. Interessant ist aber auch zu beobachten, dass zunehmend Einzelbesucher, Wandergruppen oder Menschen, die einen persönlichen Bezug zu den Deportierten des 22. Oktober 1940 haben, den Weg nach Neckarzimmern finden.
Derzeit sind etwa 50 Gruppen aktiv. Vermutlich werden bei der feierlichen Übergabe des Mahnmals am 24. Oktober 2005 an die Öffentlichkeit bei weitem noch nicht aus allen 137 Deportationsorten Steine vorhanden sein. Da aber ständig Gruppen aus ganz Baden in Neckarzimmern tagen oder Freizeiten durchführen, werden immer wieder Menschen durch das Mahnmal angeregt, in ihrem Dorf oder ihrer Stadt nach der Geschichte der einst dort ansässigen jüdischen Gemeinde zu forschen und sich dem Projekt anzuschließen. Schließlich besteht auch nach der Einweihung am 24. Oktober 2005 die Möglichkeit, einen Stein in Neckarzimmern anzubringen.
Kontakte
Boris Gschwandtner, Bildungsreferent
Erzbischöfliches Seelsorgeamt, Abteilung Jugendpastoral
Okenstr. 15, 79108 Freiburg
Tel. 0761 5144-247 | Fax 0761 5144-76247
mahnmal@seelsorgeamt-freiburg.de
Jürgen Stude, Landesjugendreferent
Evang. Amt für Kinder- und Jugendarbeit
Arbeitsstelle Frieden
Blumenstr. 1–7, 76137 Karlsruhe
Tel. 0721/9175-470 | Fax 0721/9175-479
Juergen.Stude@ekiba.de